Finanzen mit Verstand https://www.finanzen-mit-verstand.de Dein Weg zur finanziellen Ordnung! Thu, 07 Jun 2018 14:12:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://i2.wp.com/www.finanzen-mit-verstand.de/wp-content/uploads/2015/10/cropped-logo-fmv.png?fit=32%2C32&ssl=1 Finanzen mit Verstand https://www.finanzen-mit-verstand.de 32 32 90418609 Die Vor- und Nachteile des Glücksspiels: Online Glücksspiel wird immer beliebter https://www.finanzen-mit-verstand.de/online-gluecksspiel-bonus-bietet-vorteile/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/online-gluecksspiel-bonus-bietet-vorteile/#respond Mon, 29 Jan 2018 09:19:08 +0000 https://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=687 So ziemlich jeder hat schon einmal von ihnen gehört – schon aufgrund des Trubels um des Glücksspielstaatsgesetzes in Deutschland – oder hat sogar in einem gespielt: das Casino. Seit Jahren ist es möglich, dass die Spieler dank der modernen Technologien...
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So ziemlich jeder hat schon einmal von ihnen gehört – schon aufgrund des Trubels um des Glücksspielstaatsgesetzes in Deutschland – oder hat sogar in einem gespielt: das Casino. Seit Jahren ist es möglich, dass die Spieler dank der modernen Technologien bequem von zu Hause aus oder sogar mobil von unterwegs spielen können – die Online Casinos machen es möglich.
Doch wie bei so vielen Dingen im Leben, gibt es auch hier positive und negative Aspekte, die ein jeder beim Online Spiel berücksichtigen sollte.

Boni und andere Casino-Aktionen locken die Casino Kunden an

Die Vor- und Nachteile

Die Online Casinos locken immer wieder in ihren Werbeanzeigen mit den Bonusangeboten von mehreren Hundert oder gar Tausenden Euros, die der Kunde scheinbar spielend in dem Casino bei einer Registrierung erhält. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen sogenannten Casino Bonus, wo die erste Einzahlung mit einem bestimmten Prozentsatz bis zu einem gewissen Betrag ausgeglichen wird. Dabei kann es sich bspw. um einen 100 % Bonus handeln, bei dem es bis zu max. 100 Euro gibt. Das bedeutet, die erste Einzahlung wird verdoppelt, so dass der Kunde dann mit bis zu 200 Euro spielen kann. In einen landbasierten Casino gibt es solche Angebote nicht, sondern nur mit etwas Glück einen extra Casino Chip beim ersten Besuch.

Doch nicht nur die sogenannten Willkommen-Boni gibt es, wie auf https://www.besterbonus.de/ nachzulesen ist, sondern es gibt auch noch weitere Casino-Aktionen. Diese unterscheiden sich von Casino zu Casino. Dabei kann es sich um Turniere handeln, Freispiele, Extra-Cash, Reload-Boni oder weiteren Angeboten. Sicherlich sind auch in den landbasierten Casinos entsprechende Aktionen zu finden, aber nicht im gleichen Umfang wie in den Online Casinos.

Nachteile, die tatsächlich keine sind

Nehmen wir einmal an, dass der Casino Kunde einen 100 % Bonus von bis zu 50 Euro erhält und er diesen komplett ausschöpft, dann stehen ihm 50 Euro Einzahlung plus 50 Euro Bonus zur Verfügung. Mit einem doppelt so hohen Startkapital kann ein online Casino viel besser getestet werden. Allerdings spielt der finanzielle Spielraum eine wichtige Rolle, nicht nur bei der Fülle der Spiele, sondern auch bei den Einsätzen, sofern der Casino Kunde aufs Ganze gehen will. Oftmals werden auch No-Deposit-Boni bzw. Boni ohne Einzahlung angeboten, die gleich nach der Registrierung gewährt werden.

Kommt nun die Sprache auf die Nachteile, so gibt es diese im Grunde nicht. Denn einem jedem ist klar, dass auch ein online Casino nichts zu verschenken hat. So muss ein gewisser Spielumsatz schon vorgenommen werden. Eben das ist eine der Hauptbedingungen bei einem online Casino Bonus. Der Bonus muss stets um eine gewisse Anzahl umgesetzt werden und hier muss gesagt werden, dass die seriösen Anbieter durch die Bank sehr faire Bedingungen vorgeben, die selbst ein Einsteiger in der Regel problemlos erfüllen kann.

Weitere Vorteile im Online Casino

Im Online Casino ist der Spieler nicht an Öffnungszeiten gebunden und kann nach belieben das Casino besuchen. Außerdem sind die Spiele zu jederzeit verfügbar, da es keine limitierte Anzahl gibt, so dass der Casino Kunde warten muss, bis das entsprechende Spiel verfügbar ist. Des Weiteren, lässt sich feststellen, dass beim Online Spiel die Einsatzlevels höher sind und zum Teil ein Münzwert von 0,01 Euro bis hin zu 500 Euro oder bei einigen Ausnahmen sogar höher eingestellt werden kann. So kann der Zocker je nach seinem Bankmanagement spielen und unterliegt nicht den festgelegten Vorgaben der Spiele. Je nachdem, wie viel Geld zur Verfügung steht oder ob einfach nur einmal angetestet werden soll – im Online Casino besteht die Möglichkeit günstig online zu spielen.

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Wie Dir eine Schuldnerberatung hilft endlich schuldenfrei zu sein https://www.finanzen-mit-verstand.de/mit-schuldnerberatung-endlich-schuldenfrei/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/mit-schuldnerberatung-endlich-schuldenfrei/#comments Wed, 10 Jan 2018 14:47:15 +0000 https://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=680 Immer wieder erreichen mich Nachrichten von euch mit Fragen zum Thema Schulden. Ich bin an dieser Stelle (ehrlich) keine professionelle Schuldnerberatung. In einem vorangegangen Artikel über den Abbau von Schulden habe ich bereits viele hilfreiche Tipps gegeben, um Schulden abzubauen....
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Immer wieder erreichen mich Nachrichten von euch mit Fragen zum Thema Schulden. Ich bin an dieser Stelle (ehrlich) keine professionelle Schuldnerberatung. In einem vorangegangen Artikel über den Abbau von Schulden habe ich bereits viele hilfreiche Tipps gegeben, um Schulden abzubauen. Es gibt jedoch auch Fälle in denen diese Tipps alleine nicht reichen und sich ein Experte konkret mit eurem Problem beschäftigen sollte. Dazu habe ich etwas recherchiert und möchte die Ergebnisse in diesem kurzen Artikel mit euch teilen.

Welche Möglichkeiten der Schuldnerberatung gibt es?

In Deutschland ist heutzutage jeder zehnte Bürger überschuldet, die Tendenz ist steigend. Damit ist die Überschuldung kein Einzelfall mehr. Wer aufgrund von nicht bezahlten Handyverträgen oder offenen Krediten in die finanzielle Notlage gerät, sollte sich schnellstmöglich professionelle Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen.

Die Gründe für eine Überschuldung sind ebenso vielfältig wie die Schicksalsschläge der Menschen, die sich in einer solchen Notsituation befinden. Häufig handelt es sich dabei um Mietschulden oder offene Rechnungen, Kredite oder Bürgschaften. In einigen anderen Fällen, können die Betroffenen jedoch plötzlich nicht mehr ihre täglichen Lebensunterhaltskosten bezahlen, da sie ihren Arbeitsplatz verloren haben oder schwer erkrankt sind. Auch eine Scheidung oder der falsche Umgang mit Geld, kann eine solche Situation begünstigen. Zum richtigen Umgang mit Geld findest Du hier bei mir im Blog einige Artikel wie z.B. die 102 Spartipps oder die Anleitung zum erfolgreichen Geld sparen.

Spätestens, wenn die Fixkosten nicht mehr bezahlt werden können, sollten sich Betroffene professionelle Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen. Je schneller die Überschuldung erkannt wird, umso schneller kann dagegen vorgegangen werden. Da sich viele Verschuldete jedoch schämen und das Gefühl des Versagens mit sich tragen, ziehen sie sich zurück und geraten immer weitere in die finanzielle Krise. Nichts zu unternehmen verschlimmert die Situation, während eine Schuldnerberatung Auswege aus der Notsituation sucht und die Betroffenen in rechtlicher, finanzieller, aber auch psycho-sozialer Hinsicht unterstützt. Hierzu bieten sich folgende Möglichkeiten:

  • Staatliche und staatlich geförderte Hilfe, z.B. die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen der Länder und Kommunen
  • Schuldnerberatung durch gemeinnützige Träger und Wohlfahrtsverbände wie z.B. der Caritas
  • Schuldnerberatung durch einen Anwalt
  • Örtliche Arbeitsagentur bei (drohender) Lohnpfändung
  • Sonstige kostenpflichtige Schuldnerberatungsstellen

Weche Kosten fallen bei der Schuldnerberatung an?

Viele Überschuldete machen sich zudem Gedanken um die Kosten, die bei einer professionellen Schuldnerberatung anfallen. Grundsätzlich lässt sich sagen: staatlich geförderte Schuldnerberatungen sowie Beratungen durch gemeinnützige Träger sind kostenlos. Sollten dennoch bei einer Schuldnerberatung Kosten anfallen, wirst Du zuvor ausführlich über das Ausmaß dieser informiert. Eine Beratung ist weiterhin auch durch einen Anwalt möglich. Da die staatlichen und gemeinnützigen Träger häufig sehr gefragt und daher oft ausgebucht sind, bietet der Anwalt eine gute Alternative. Hier bekommen die Betroffenen jedoch höchstens eine kostenlose Erstberatung, danach fallen Gebühren an. Wenn Du beim Anwalt einen Beratungsschein für den Zweck „Einigungsversuch gemäß § 305 InsO“ vom Amtsgericht Ihres Wohnortes vorlegst, dann bist Du von den Kosten der anwaltlichen Schuldnerberatung und des gesamten Entschuldungsverfahrens bis auf eine Gebühr von 15 Euro befreit.

Wichtig ist vor allem, dass die Kosten transparent sind und Du als Betroffener immer einen Überblick darüber hast.

Wie funktioniert die Schuldnerberatung?

Du solltest Dich auf eine längere Beratung einstellen, denn Schulden lassen sich nicht über Nacht abbauen. Bei den staatlichen und gemeinnützigen Einrichtungen bestehen oft Wartezeiten, die mehrere Wochen betragen. Wie lang ein Betroffener genau warten muss, bis ihm eine Beratung angeboten werden kann, sollte am Besten direkt bei der Sprechstundenhilfe der jeweiligen Schuldnerberatung erfragt werden. Dort wird dann ein Termin zur Erstberatung festgelegt. Danach wird meistens in folgenden Schritten vorgegangen:

  • Überblick über die Schulden verschaffen und Prüfung, inwieweit diese rechtlich einwandfrei sind
  • Prüfung der Einnahmen: Liegen bei Dir irgendwo verborgene „Schätze“?
  • Prüfung der Ausgaben: Wo und an welchen Stellen kannst Du Geld einsparen?
  • Erarbeitung eines Haushaltsplans
  • Strategieentwicklung: Welchen Ausweg gibt es aus Deiner Situation?
  • Umsetzung der Strategie: Umsetzung des vereinbarten Plans und Vermeidung neuer Schulden

Weitere Informationen rund um Schuldnerberatung

Weitere Informationen zum Thema Schuldnerberatung findest Du auch bei der Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V.. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Transparenz im Bereich Sozialrecht zu schaffen, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die wichtigsten Themen zu bieten. Zudem bietet das kostenlose Ratgeberportal viele weitere Informationen, eBooks und Ratgeber zu Themen, wie Privatinsolvenz, Schulden und Pfändung.

Fazit

Wenn Du Schulden gemacht hast in Deinem Leben, bist Du auch in der Lage diese wieder loszuwerden. Du musst Dir nur im Klaren darüber sein, dass dies nicht einfach ist. Wenn Du es wirklich willst, schaffst Du es. Ich empfehle Dir an dieser Stelle wirklich meinen Kurs „Dein Weg zur finanziellen Ordnung“ (kostenlos eintragen auf der rechten Seite oder unter dem Artikel). In diesem Kurs bekommst Du das Basiswissen für den erfolgreichen Umgang mit Deinen Finanzen. Damit vermeidest Du Schulden in Zukunft und benötigst dann auch gar keine Schuldnerberatung.

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Wie Du vollautomatisch Dein Geld für Dich vermehren lassen kannst mit Hilfe von Robo Advisor https://www.finanzen-mit-verstand.de/robo-advisor-verwalten-dein-geld/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/robo-advisor-verwalten-dein-geld/#comments Mon, 24 Jul 2017 13:57:22 +0000 https://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=650 Die Finanzindustrie ist im Wandel. Das ist keine wirklich neue Meldung, nachdem in den letzten Jahren durch die Niedrigzinsen und die fortschreitende Digitalisierung etablierte Erwerbswege der Geschäftsbanken kontinuierlich abbauen. Den dadurch entstandenen Raum für Neues versuchen FinTechs – besonders im...
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Die Finanzindustrie ist im Wandel. Das ist keine wirklich neue Meldung, nachdem in den letzten Jahren durch die Niedrigzinsen und die fortschreitende Digitalisierung etablierte Erwerbswege der Geschäftsbanken kontinuierlich abbauen. Den dadurch entstandenen Raum für Neues versuchen FinTechs – besonders im Bereich Robo Advisor – zu füllen.

Während in den USA FinTechs schon längst in der breiten Masse etabliert scheinen, hält sich der deutsche Konsument noch zurück. Vor allem in Sachen Geldanlage vertraut der Skeptiker in uns eher auf die etablierten Geschäftsbanken, obwohl klare Vorteile der neuen Innovationen erkennbar sind.

Was kann ein Robo Advisor für mich tun?

Diese Vorteile spiegeln sich unter anderem in dem Frankfurter Fintech vaamo wider. Als Vermögensverwalter gehört vaamo zu den sogenannten Robo Advisor. Die Idee ist so einfach, wie genial. Während Kapitalmarktanlage bei Geschäftsbanken in Gesprächen mit dem Anlageberater umgesetzt wird, geschieht der Geschäftsprozess bei vaamo von der Bestimmung des individuellen Portfolios über die Depoteröffnung bis hin zur laufenden Überwachung vollständig digital.

Die breit diversifizierten Anlagestrategien aus ETFs- und Indexfonds werden mit einer BaFin-Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung, die vaamo im November 2016 erhalten hat, komplett eigenständig umgesetzt. Dabei wird eine passiver Ansatz verfolgt, der von vaamos-Finanzexperten Prof. Dr. Hackethal von der Frankfurter Goethe Universität und den beiden Vorständen Dr. Thomas Bloch und Dr. Oliver Vins vertreten wird. Auch die spätere Anpassung des Portfolios an die Marktentwicklung geschieht aufgrund der laufenden Überwachung automatisch. Des Weiteren wird sogenanntes Smart Rebelancing durchgeführt, bei dem das Portfolio immer wieder an die angegeben Zielvorgaben angeglichen wird.

Der Vorteil von dieser Herangehensweise liegt auf der Hand: vaamo ist lediglich halb so teuer, wie viele Mitbewerber. Vaamos Service-Gebühr für Anleger unter 100.000 € 0,79 % (0,49 % für Anleger ab 100.000 €). Hinzu kommen die Fondskosten von durchschnittlich 0,3 %. Für Vaamo ergeben sich also Gesamtkosten von 1,09 %. Aktive gemanagte Fonds hingegen belaufen sich meist auf um die 2,5 % Gesamtkosten.

Doch wie bereits im Eingang meines Artikels erläutert, liegt lediglich ein Bruchteil des verwalteten Vermögens in Deutschland bei den Robo-Advisor.

Wie geht vaamo mit dieser Herausforderung um?

Unabhängigkeit
Dadurch, dass vaamo in der Produktwahl unabhängig ist, entstehen keine Interessenkonflikte, wie bei traditionellen Banken. Statt die Produkte mit den höchsten Provisionen auszuwählen, bekommt der Konsument die am besten performenden Finanzprodukte von unterschiedlichen Anbietern. Dabei können Kunden bereits ab 10 € monatlicher Sparrate die Dienstleistung ausprobieren.

Transparenz
Alle Kosten des Unternehmens werden, zum Beispiel mittels eines interaktiven Kostenrechners, offen kommuniziert und dargestellt. Neben den Kosten werden auch strategische Inhalte entmystifiziert. Das Interface bietet immer wieder Möglichkeiten “abzubiegen” um tiefere Inhalte und Hintergründe zu vermitteln. So legt das Unternehmen unter Anderem alle ETFs offen, in die Sie investieren. Nutzer können zusätzlich ihre historische Wertentwicklung angezeigt bekommen und jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen.

Kundenservice
Obwohl vaamo, wie oben beschrieben, auf einem digitalen Ansatz beruht, gibt es dennoch viele Möglichkeiten persönlichen Service zu erhalten, unabhängig von der Höhe der Anlagesumme. Neben klassischem Telefonservice wird auch ein Chat auf der Website angeboten. Des Weiteren gibt es Webinare, die den Anlegern einen Wissenstransfer ermöglichen.

Fazit zu Robo Advisor – und besonders zu Vaamo

Es bleibt spanned zu sehen, ob Ansätze wie diese funktionieren und genügen, um den Sprung “ganz nach oben” zu schaffen. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall gut. Ich werde das rege Treiben der Robo Advisor und natürlich die Geschichte von vaamo mit Spannung weiter beobachten.

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102 Spartipps, die Du lieben wirst und die Dir einfach helfen, Geld zu sparen https://www.finanzen-mit-verstand.de/102-spartipps-zum-geld-sparen/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/102-spartipps-zum-geld-sparen/#respond Tue, 07 Feb 2017 21:49:09 +0000 https://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=595 Hier findest Du sagenhafte 102 Spartipps, die Dir helfen, Dein Geld zu sparen. Geld sparen ist in fast allen Lebenslagen möglich. Die Sammlung ist über viele Monate angewachsen, bis ich die 102 voll hatte. Schau Dich ruhig um. Du findest...
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Hier findest Du sagenhafte 102 Spartipps, die Dir helfen, Dein Geld zu sparen. Geld sparen ist in fast allen Lebenslagen möglich. Die Sammlung ist über viele Monate angewachsen, bis ich die 102 voll hatte. Schau Dich ruhig um. Du findest sicherlich auch einen Spartipp, den Du noch nicht kanntest.

Lass Dich von den Spartipps inspirieren, sorgfälltig mit Deinem Geld umzugehen. Vielleicht erweitere ich die Liste ja irgendwann auf 202 Spartipps 😉

Allgemeine Spartipps

  • Spare 10 % Deines Netto-Einkommens direkt am Monatsanfang. Bezahle als erstes immer Dich selbst – und nicht nur die anderen (Vermieter, Versicherung etc.).
  • Müssen es unbedingt Markenartikel sein? Aldi, Lidl, H&M oder C&A haben auch gute Produkte. Diese bekommst Du zum Bruchteil des Geldes.
  • Du hast einen Dachboden, einen Keller oder eine andere Art von Rumpelkammer? Schaue dort, ob Du nicht das ein oder andere verkaufen kannst, was Du gar nicht mehr benötigst. Ebay, Flohmärkte oder regionale Facebook-Gruppen bieten hier die perfekte Plattform.
  • Achte beim Kauf von Technik-Artikeln (TV, Smartphone, Grafikkarten u. Ä.) darauf, dass Du das Auslaufmodell kaufst. Das ist unterm Strich noch genau so gut wie die aktuellen Modelle – Du sparst aber ganz einfach die Hälfte des Preises.
  • Tue die Dinge am richtigen Tag: Wann ist Kino-Tag bei Dir in der Nähe im Kino? An welchem Tag ist im Schwimmbad Familien-Tag? Diese Dinge zu nutzen, spart bares Geld.
  • Gebraucht kaufen statt neu kaufen macht einen großen Unterschied. Der gebrauchte Fernseher zeigt das Programm genau so gut wie der neue. Das gebrauchte Sofa ist genau so hübsch und bequem wie ein neues. Hier sparst Du aber jeweils mindestens 50 % des Preises.
  • Stecke eine selbst gebastelte 2 EUR-Münze oder einen gebastelten Geldschein in Deine Geldbörse. Dort schreibst Du drauf: „Muss das wirklich sein?“. Diese Frage wird Dich davon abhalten unnötiges Zeug zu kaufen.
  • Führe ein Haushaltsbuch bzw. organisiere Deine Finanzen. Das zeigt Dir auf, wo Du zuviel Geld ausgibst. Dafür empfehle ich Dir meinen kostenlosen Finanzkurs inkl. kostenlosem Finanzplaner (siehe rechts oder unten).
  • Nimm Dir einmal pro Jahr 60 Minuten Zeit und überprüfe Deine laufenden Kosten (Verträge, Mitgliedschaften etc.). Prüfe, welche Dinge Du wirklich brauchst und welche eigentlich nicht. Was Du nicht mehr benötigst, solltest Du sofort kündigen, um Dir die Kosten dafür zu sparen.
  • Du gehst am Wochenende gerne ins Kino, auf Konzerte oder in Bars / Clubs / Restaurants mit Freunden? Geht auf Dauer gut ins Geld, richtig? Lade doch mal Freunde zum Kochen zu Dir nach Hause ein, oder erkunde mit Freunden ein euch fremdes Stadtviertel. Spielt Gesellschaftsspiele, macht eine Radtour oder ein Picknick. Das ist alles wesentlich günstiger – und ihr erlebt genau so viele tolle Dinge.
  • Nimm Dir 30 Tage Zeit für größere Anschaffungen. Wenn Du z. B. eine neue Spielekonsole kaufen möchtest, schreibe auf eine Liste den Tag an dem Du die Spielekonsole das erste Mal haben wolltest. Jetzt wartest Du 30 Tage (eisern bleiben). Wenn Du nach 30 Tagen immer noch das gleiche Bedürfnis nach dieser Spielkonsole hast, kauf Sie Dir und genieße den Kauf. Häufig kommt es vor, dass bei längerer Betrachtung die Anschaffung doch nicht mehr so attraktiv ist – und dann sparst Du viel Geld.
  • Sieh weniger Fern. Beim Fernsehen wirst Du sehr viel konsumsteigernder Werbung ausgesetzt. Diese Werbung treibt Dich unterbewusst zum Kauf an. Treibe stattdessen Sport, lies ein Buch oder bilde Dich weiter. Das bringt Dir wesentlich mehr.




Spartipps rund ums Auto

  • Kraftstoff ist mindestens 1-2 Cent günstiger an freien Tankstellen. Halte die Augen offen – oder recherchiere wo in Deiner Nähe die nächste freie Tankstelle ist.
  • Überprüfe den Reifendruck an Deinem Auto. Zu niedriger Druck erhöht den Spritverbrauch und kostet Dich somit Dein hart verdientes Geld.
  • Lass das Auto häufiger mal stehen. Alles was innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist, solltest Du ohne Auto machen. Das spart nicht nur Geld – sondern hält auch noch fit.
  • Nutzt Du schon eine Fahrgemeinschaft für den Arbeitsweg? Wenn nicht, wird es höchste Zeit. Das spart locker 50 – 60 % der Spritkosten im Monat. Rechne mal durch – es lohnt sich bestimmt.
  • Hast Du schon mal teuren Schloss-Enteiser fürs Auto gekauft? Klebe doch einfach einen Streifen Tesafilm über das Schloss. Funktioniert genau so – ist nur günstiger.
  • Planst Du Deine Tankstopps? Solltest Du! Abends zwischen 17 und 20 Uhr ist der Sprit in der Regel am günstigsten. Morgens zwischen 6 und 10 Uhr dagegen besonders teuer.
  • Fahr mit Deinem Auto nicht in die Vertrags- oder Markenwerkstatt. Ich habe selbst vor Kurzem 40 % der Reparaturkosten gespart bei einer freien Werkstatt.
  • Überprüfe Deine KFZ-Versicherung. Frag bei Deiner Versicherung nach, ob es mittlerweile neue Tarife gibt oder Du sonstige Vergünstigungen erhalten kannst (lange keinen Unfall gehabt, Garage o. Ä.). Alternativ prüfe auf check24.de, ob Du nicht Geld beim Wechsel sparen kannst.
  • Entrümple Dein Auto. Jedes Extragewicht erhöht den Kraftstoffverbrauch. Natürlich geht es hier nicht um 50 Gramm für eine Sonnenbrille. Aber Getränkekisten oder schweres Arbeitsgerät können durchaus sozusagen ins Gewicht fallen. 😉

Spartipps beim Einkaufen

  • Achte auf die Hausmarken der Supermärkte. Die sind qualitativ den anderen Markenprodukten sehr ähnlich – kosten aber teilweise nur einen Bruchteil.
  • Mach Dir einen Essensplan für eine Woche und notiere Dir alle Zutaten, die Du für diese Woche benötigst. Mit dieser Liste gehst Du einkaufen – das spart richtig viel Geld, da Du wirklich nur das kaufst, was Du benötigst und einen Plan hast. Zusätzlich sorgt dieses Vorgehen dafür, dass Du nur einmal die Woche einkaufen gehen musst. Das spart auch noch Deine wertvolle Zeit.
  • Vermeide es, hungrig einkaufen zu gehen. Glaub mir, Du kaufst mehr als Du eigentlich benötigst.
  • Du gönnst Dir häufig auf dem Weg ins Büro einen Coffee 2 go? Rechne mal durch, was Dich das im Monat kostet. Investiere lieber in einen guten Thermobecher und nimm Dir den Kaffee von zu Hause aus mit.
  • Kaufe nicht wegen dem Rabatt! Kaufe, wenn etwas rabattiert ist. Bedeutet, Du solltest niemals irgendetwas kaufen, nur weil es rabattiert ist. Wenn Du aber etwas so oder so kaufen möchtest, warte bis es rabattiert ist – und schlage dann zu.
  • Achtung: Großpackung-Falle. Bei Großpackungen glauben wir direkt daran Geld sparen zu können. Das ist aber nicht immer der Fall. Lieber immer auf 100g oder 100ml runter rechnen und dann vergleichen.
  • Kaufe saisonales Gemüse: Kohl im Winter, Tomaten im Sommer. Die jeweiligen Gemüsearten kosten innerhalb der Saison wesentlich weniger.
  • Nutze Gutschein-Codes. Auf Plattformen wie www.gutscheinpony.de oder www.gutscheine.de findest Du für viele Shops und Händler aktuelle Gutscheine.
  • In Deiner Nähe gibt es sicher auch eine größere Fabrik, die Fabrik-Verkauf anbietet. Informiere Dich – dort sparst Du viel Geld gegenüber dem Supermarkt. Ich habe z. B. häufig bei Lindt in Aachen eingekauft 😉
  • Gehe nicht frustriert oder depremiert shoppen. Dein Belohnungszentrum möchte sich hier etwas „zurückholen“ – und Du zahlst die Rechnung dafür.
  • Rechne Dir Deinen eigenen Stundenlohn aus und berechne, wie viele Stunden Du für eine größere Anschaffung arbeiten musst / musstest. Das kann ausschlaggebend dafür sein, dass Du ggfs. eine unnötige Ausgabe weniger hast.




Spartipps für zu Hause

  • Stand-By-Betrieb kann teuer werden. Laut einer deutschen Energie-Agentur kosten alle Elektrogeräte im Stand-By-Modus pro Jahr ca. 115,- Euro. Nutze Mehrfachsteckdosen mit Ein-/Ausschalter. Das macht keinen großen Mehraufwand, spart aber ein paar Euro extra.
  • Wusstest Du, dass Du Tapetenkleister selbst herstellen kannst? Einfach Roggenmehl unter ständigem Rühren in kochendes Wasser geben, fertig.
  • Abfluss verstopft? Probiere es mit einem Glas Cola anstatt mit teurem Rohrreiniger.
  • Streue ein wenig Salz in das flüssige Wachs von Kerzen und die Kerze brennt länger.
  • Filzstifte machst Du wieder nutzbar durch ein fünfminütiges Essigbad.
  • Seifenreste in einem Glas mit heißem Wasser ergibt gutes Feinwaschmittel.
  • Wenn Du einen Kratzer in einem Möbelstück entdeckst, versuch mal diesen mit einer halbierten Haselnuss zu polieren.
  • Du hast weiße Wäsche, die schon einen Grauschleier hat? Probiers mal mit einem gut verschlossenen Stoffbeutel mit Eierschalen in der Waschmaschine anstelle von teurem Bleichmittel.
  • Du trinkst gerne stilles Wasser. Nutze das Trinkwasser aus der Leitung. Das kostet nur einen Bruchteil und ist mindestens genau so gesund und lecker, wie die Flaschen aus dem Supermarkt. Nebenbei sparst Du Dir so noch die Schlepperei.
  • Lade die Waschmaschine immer voll. Eine halbvolle Ladung Wäsche verbraucht genau so viel Wasser und Energie, wie eine volle Trommel.
  • Vermeide teure Fertiggerichte. Selbstgemachtes Essen schmeckt 1. wesentlich besser und ist 2. günstiger.
  • Ist Dein Kühlschrank nicht richtig voll? Dann leg einen Styropor-Block hinein. Klingt verrückt? Ist es nicht. Immer wenn die Tür geöffnet wird, entweicht die kalte Luft sehr schnell. Da wo bisher nur kalte Luft war – liegt ab jetzt der Styropor-Block. Dieser verliert seine Temparatur wesentlich langsamer als die Luft.
  • Nutzt Du in Deiner Dusche schon einen Spar-Duschkopf? Diese können den Wasserverbrauch um bis zu 35 % senken – ohne, dass sich das Duscherlebnis schlechter anfühlt.
  • Regenwasser ist 100 % kostenlos. Mit einer gut aufgestellten Regentonne am Regenrinnen-Ablauf sparst Du Dir das Leitungswasser für die Bewässerung der Gartenpflanzen.
  • Fernsehprogramm per Satellit ist wesentlich günstiger als per Kabel. Einmalige Anschaffung für Satelliten-Fernsehen (Schüssel und Receiver): Etwa 100 Euro. Für den Kabelanschluss zahlst Du schnell 15-18 Euro pro Monat.

Computer & Internet: Die digitalen Spartipps

  • Bildschirmschoner sind zwar nett anzuschauen – kosten jedoch Energie. Schalte Deinen Computer einfach aus, wenn Du ihn nicht nutzt.
  • Tausche Spiele mit gleichgesinnten. Über Steam kann z. B. die gesamte Bibilothek mit Freunden geteilt werden.
  • Kauf Dir neue Hard- und Software nach Weihnachten oder nach großen Computermessen. Da gehen die Preise meist runter.
  • Vergleiche die Produkte und Shops im Internet. Mit etwas Investition von Zeit, sparst Du teilweise schon mal 20 – 30 %.
  • Nutze beim Drucken, die Vorschau-Funktion als PDF, um dem Ausdruck zu kontrollieren. Wie oft hast Du schon etwas ausgedruckt, nur um festzustellen, dass die Orientierung des Papiers nicht korrekt eingestellt war (Ich leider schon häufiger)?
  • Der Vertrag für Dein Mobiltelefon und/oder Deinen Internet-Anschluss ist schon viele Jahre alt? Loyalität und Beständigkeit sind gute Eigenschaften – können aber unnötig Geld kosten. Prüfe Deine alten Verträge – Du wirst auf Nachfrage sicher neue (bessere) Leistungen und/oder neue (niedrigere) Preise erhalten können.




Tipps zum Sparen bei der Energie

  • Stell die Heizung in Deiner Wohnung 1 Grad zurück und zieh Dir einen gemütlichen Pulli an.
  • Dreh die Heizung aber nie vollständig ab. Die Räume kühlen dann zu sehr aus und Du zahlst drauf.
  • Übernacht Vorhänge zuziehen oder besser noch Rolläden schließen. So bleibt die kalte Luft besser draussen.
  • Lüfte Deine Wohnung in Stößen anstatt die Fenster dauernd geöffnet zu halten.
  • Baden vs. Duschen: Baden solltest Du als Luxus ansehen – und es daher auch nicht zu häufig machen. Du verbrauchst dabei das 10-fache an Wasser.
  • Nutze LED-Lampen. Die sind zwar in der Anschaffung teurer als einfache Glüh- oder Energiesparlampen. Dafür halten diese aber unendlich lange und brauchen kaum Strom.
  • Die Restwärme auf dem Herd kannst Du noch gut 20 Minuten nutzen. Das reicht locker um die Herdplatte für die Nudeln 4 Minuten früher abzuschalten.
  • Hast Du mal die Temparatur an Deinem Kühl- oder Gefrierschrank kontrolliert? Beim Kühlschrank reichen 7° Celsius und beim Gefrierschrank -18° Celsius. Alles was kälter ist, bringt keinen Mehrwert, sondern kostet nur mehr Strom.
  • Nudelwasser (oder anderes heißes Wasser) kochst Du am besten im Wasserkocher. Der erhitzt das Wasser schneller und verbraucht so weniger Energie als das Erhitzen im Topf auf dem Herd.
  • Einweg-Batterien sind unterm Strich wesentlich teurer als hochwertige Akkus zum Wiederaufladen.
  • Entlarve die dicksten Stromfresser mit Hilfe eines Stom-Messgeräts. Diese Geräte ggfs. häufiger vom Netz nehmen oder sogar austauschen.

Wie Du Geld bei Geschenken sparen kannst

  • Deinen Kindern oder Deinen Eltern etwas zu schenken, wenn alle schon erwachsen sind, kann anstrengend sein. Die Interessen sind unterschiedlich und eigentlich kauft sich eh jeder selbst das, was er benötigt. Verschenke daher doch einfach mal Deine Zeit an Deine Eltern oder Deine Kinder – sie werden sich freuen. Denn gemeinsame Zeit ist wertvoller als irgendein „Schund“ nur des Geschenkens wegen. Außerdem ist es günstiger.
  • Du hast schon Enkelkinder? Dann biete Dich z. B. als Babysitter an. Kostet Dich nichts – bringt Deinen Kindern aber einen freien Abend ohne Sorgen.
  • Geschenke müssen nicht teuer sein. Etwas persönliches kann auch selbst gebastelt oder entworfen sein. Der Beschenkte wird sich über Dein spezielles Geschenk besonders freuen – und sich lange daran erinnern.




Spartipps rund ums Thema Geld-Organisation

  • Überziehe Dein Girokonto nicht. Niemals! Die Dispo-Kredit-Zinsen sind unglaublich hoch. Organisier Deine Finanzen (z. B. mit meinem Finanzplaner) und gib nicht zu viel Geld aus.
  • Zahle keine Kontoführungsgebühren. Das ist rausgeschmissenes Geld. Mehr dazu hier: Geld sparen durch Girokonten-Wechsel
  • Du benötigst unbedingt einen Kredit (hoffentlich für eine Weiterbildungsmaßnahme und nicht für Konsum)? Dann vergleiche wenigstens online die Preise auf z. B. https://www.smava.de/
  • Zahle lieber in Bar anstatt mit der Karte. Das gibt Dir ein besseres Gefühl dafür, wie viel Geld Du tatsächlich ausgibst.
  • Lege den Fokus darauf Deine Schulden zu bezahlen anstatt neues Geld auszugeben. Das spart Zinsen und Kosten. (Mehr dazu unter Wie Du erfolgreich Deine Schulden abbaust und gleichzeitig Vermögen aufbaust)
  • Nutze Freibeträge in Sachen Erben: Gib Deinen Erben alle Zehn Jahre steuerfrei einen „Vorschuss“ aufs Erbe. Erhält der Erbe alles auf einmal, muss er ordentlich Steuern zahlen.
  • Frag bei Deinem Friseur ob Modelle für Lehrlinge gesucht werden. So erhältst Du den Haarschnitt kostenlos.
  • Löse Dein Sparbuch auf und lege Dein Geld wenigstens auf ein Tagesgeld-Konto. Dort erhältst Du überhaupt Zinsen – und Du kommst schneller an Dein Geld heran.
  • Du investierst schon Geld in Aktien? Optimal. Aber achte darauf, nicht zu viel hin und her zu traden. Das kostet am Ende zu viele Ordergebühren.

Spartipps auf Reisen

  • Schon mal eine Mitfahrzentrale genutzt? Damit kommst Du kostengünstig von A nach B (Berlin – Köln z. B.) und lernst dabei noch interessante Menschen kennen.
  • Unterwegs mit der Bahn? Früh buchen zahlt sich aus! Ich habe es mal für 69 Euro von Leipzig nach Köln geschafft im ICE 1. Klasse.
  • Du reist in Länder außerhalb der EU. Prüfe schon hier in Deutschland, welche Währung Du benötigst und wechsele Dir etwas. Das ist häufig günstiger als vor Ort.
  • In Japan und China kannst Du Dir Trinkgeld sparen – die mögen das dort nicht.
  • Nutze auf Reisen auch die öffentlichen Verkehrsmitteln in fremden Ländern. Das ist wesentlich kostengünstiger als ein Taxi – und Du lernst noch etwas über die Infrastruktur etc.
  • Früh buchen ist auch für Flugreisen die bessere Wahl. Last-Minute ist eher ein Mythos, der heute eher für Werbezwecke missbraucht wird. Also früh buchen und Geld sparen!

Steuer-Spartipps

  • Jede Steuerberatung – sei es ein Buch, ein Programm oder der Steuerberater selbst – ist von der Steuer absetzbar. Gib die Kosten dafür bei der Steuererklärung an.
  • Bewerbungskosten sind ebenfalls von der Steuer absetzbar. Dafür musst Du auch keine besonderen Nachweise erbringen.
  • Du fährst gar nicht mit dem Auto zur Arbeit, sondern gehst die 4 km zu Fuß? Die Entfernungspauschale gilt trotzdem auch für Dich. Fordere Sie ein.
  • Spende etwas Geld – Du hast in der Regel mehr als der Großteil der Menschen, wenn Du das hier lesen kannst. Die Spende kannst Du dann von Deiner Steuerlast abziehen.
  • Benutzt Du ein Arbeitszimmer gemeinsam mit Deiner Frau / Partnerin? Trotzdem dürft ihr beide die Kosten geltend machen.

Spartipps zum Thema Versicherung und Gesundheit

  • Wenn Du Zahnersatz benötigst, frag mal bei Deiner nächstgelegenen Uniklinik nach. Studenten höheren Semesters benötigen auch Aufträge, um zu üben. Die können das aber durchaus auch professionell. Kosten nur wesentlich weniger.
  • Lass Dir bei Rückenschmerzen Massagen vom Arzt verschreiben – anstatt selbst zu zahlen.
  • Prüfe ob in Deinem Fitness-Studio (oder einem anderen Fitness-Studio bei Dir in der Nähe) eine Kooperation zu Deiner Krankenversicherung besteht. Das kann Dir jeden Monat 10-20 Euro sparen.
  • Gerade frisch mit dem Partner zusammengezogen? Prüft eure Versicherungen. Meist sind die Dinge doppelt versichert – und müssen daher auch doppelt bezahlt werden.
  • Original-Medikamente wie Aspirin sind im Verhältnis viel zu teuer. Frag in der Apotheke nach der günstigen Alternative.
  • Es muss nicht immer direkt eine neue Brille sein. Lass in die alte Brille doch einfach nur neue Gläser einbauen. Oder nutze ein Steck-System (switch IT) wie ich es auch nutze. Damit kannst Du die einzelnen Teile immer wieder nutzen.
  • Die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt z. B. werden von der Krankenkasse bezahlt. Also geh auch hin. 🙂
  • Online-Apotheken sind häufig günstiger als die Apotheke um die Ecke. Plattformen wie https://www.medizinfuchs.de/ oder https://www.docmorris.de/ bieten Dir einen guten Überblick über die Preise.
  • Bei Medikamenten auf Rezept musst Du meist etwas zuzahlen (mind. 5, max 10 Euro). Lass Dir Großpackungen verschreiben, um die Zuzahlung zu minimieren.
  • Frag bei Deiner Versicherung nach, wie hoch der Rabatt ist, wenn die Versicherung nicht monatlich, sondern jährlich gezahlt wird. Bei der KFZ-Versicherung spare ich selbst ca. 100,- Euro pro Jahr. Damit die jährlichen Kosten Dich nicht überraschen, solltest Du dann das hier noch lesen: Wie Du Deine jährlichen Kosten in den Griff bekommst.
  • Lebe gesund bzw. lebe gesünder. Krankheit kostet langfristig viel Geld (Medikamente, Arbeitsausfall, externe Hilfe etc.). Bewege Dich regelmässig und achte auf Deine Ernährung. Dadurch sicherst Du Dich gegen viele Krankheiten ab.




Spartipps für die Kleinsten: Kinder

  • Für Pampers (Wegwerfwindeln) gibst Du pro Kind ca. 2.000,- Euro aus, bis es trocken ist. Stoffwindeln kosten für ein Kind ca. 500,- Euro, reichen direkt auch für das zweite Kind, sind heute längst nicht mehr so kompliziert wie damals und zudem auch noch hübsch anzusehen. Denk zumindest drüber nach (mehr Infos dazu im Vergleich Wegwerf- vs. Stoffwindeln). Im Übrigen sind Kinder mit Stoffwindeln wesentlich eher trocken und haben durch die fehlende Chemie so gut nie einen wunden Po (Du sparst also auch Wundcremes!). Zumal man der Umwelt damit etwas Gutes tut – es fällt nämlich kein Müll mehr an. Bei uns sind sie auch im Einsatz 🙂
  • Für die Erstausstattung Deines Kindes kannst Du ruhig auf viele gebrauchte Sachen setzen. Kinderwagen, Möbel, Beistellbetten und Ähnliches wird nicht wirklich lange gebraucht – und ist daher noch fast wie neu. Du sparst aber locker 30 – 50 % des Anschaffungspreises.
  • Babybrei selbst kochen/dünsten anstatt teure Gläschen kaufen. Babybrei ist richtig teuer. Mit einem Dampfgarer inkl. Mixer ist der Brei schnell und kostengünstig selbst gemacht. Zudem weißt Du auch noch genau, was drin ist für Dein Baby.
  • Mitwachsende Möbel kaufen. Gute Baby- bzw. Kindermöbel können mitwachsen. Das Bett kann verlängert werden und die Gitter können entfernt werden. Die Wickelkommode wird zur schicken Wand-Kommode. Vielleicht kosten diese Möbel auf den ersten Blick mehr Geld – gespart wird hier dann mit wachsendem Kind.

Das war es mit meinen Spartipps. Ich bin selbst erstaunt, wie viele es geworden sind.

Welcher Spartipp hat Dir am meisten gebracht? Hast Du noch einen weiteren Spartipp, den ich hier nicht aufgelistet habe? Hinterlass mir einen Kommentar – danke.

 

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Das Tagesgeldkonto – einfach und sicher https://www.finanzen-mit-verstand.de/tagesgeld-vergleich/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/tagesgeld-vergleich/#respond Thu, 03 Nov 2016 11:44:01 +0000 https://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=495 Du möchtest etwas Geld sparen – für den Urlaub vielleicht oder für ein neues Smartphone? Das Geld soll sicher angelegt und schnell verfügbar sein? Dafür kommen Investmentfonds oder ähnliche Anlageformen natürlich nicht in Frage, denn sie eignen sich nur für...
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Der Beitrag Das Tagesgeldkonto – einfach und sicher erschien zuerst auf Finanzen mit Verstand.

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Du möchtest etwas Geld sparen – für den Urlaub vielleicht oder für ein neues Smartphone? Das Geld soll sicher angelegt und schnell verfügbar sein?

Dafür kommen Investmentfonds oder ähnliche Anlageformen natürlich nicht in Frage, denn sie eignen sich nur für langfristiges Sparen. Viele Menschen nutzen immer noch ein Sparbuch. Aber das ist unflexibel und bringt praktisch keine Zinsen.

Also bleibt das Geld einfach auf dem Girokonto? Dort vermischt es sich jedoch mit Deinen täglichen Ein- und Ausgaben.

Das Tagesgeldkonto ist hier die schlauste und beste Lösung.

Warum Tagesgeld die bessere Sparform ist

Zugegeben, üppig sind die Zinsen auf Tagesgeld nicht. Aber es ist mehr als nichts. Selbst wenn ihr nur ein halbes Prozent bekommt, schneidet Tagesgeld im Vergleich zu einem durchschnittlichen Sparbuch bereits zehn Mal besser ab.

Ein Tagesgeldkonto ist außerdem sehr einfach zu eröffnen und bei vielen Anbietern auch leicht online zu verwalten. Wie der Name schon sagt, ist das Geld täglich verfügbar.

Das vielleicht wichtigste Argument: Das Tagesgeldkonto ist besonders sicher. Das gilt nicht nur für Banken mit Sitz in Deutschland, sondern auch für ausländische Institute, die der europäischen Einlagensicherung angeschlossen sind. So könnt ihr von höheren Zinsen im Ausland profitieren, und euer Geld ist trotzdem bis mindestens 100.000 EUR abgesichert.

Den besten Anbieter finden

Zunächst gilt es, sich für das Geldinstitut Deines Vertrauens zu entscheiden. Vergleichsportale wie www.tagesgeldaktuell.net geben Auskunft über die Zinsen und die Sicherheiten. In vielen Ländern gibt es über die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung noch freiwillige Sicherungssysteme der Banken, die über die Mindeststandards weit hinausgehen. Das Portal informiert auch über steuerliche Fragen, insbesondere über die Abfuhr von Kapitalertragsteuer im Ausland und wie sich der Kunde das Geld möglicherweise vom ausländischen Finanzamt zurückholen kann.

Das Thema ist sehr komplex, Expertenrat und Erfahrungen anderer Kunden sind deshalb bei Geldanlagen im Ausland wichtig. Ein wichtiger Tipp zu den Zinsen: Schau bitte nicht nur auf die angegebenen Zinssätze. Zum Teil sind das „Schaufenster-Angebote“, die eine gute Platzierung des eigenen Tagesgeldes im Vergleich zu anderen Geldinstituten bewirken, die leider aber nicht nachhaltig sind. Oft wird ein attraktiver Zins nur Neukunden für die ersten vier Monate gewährt, die später einsetzende Standard-Verzinsung ist dagegen absolut unterdurchschnittlich. Wenn du Geld nur für eine kurze Zeit parken willst, ist so eine Konstruktion in Ordnung. Ansonsten sind dauerhaft gute Konditionen die bessere Wahl.

Das Tagesgeldkonto eröffnen

Dank des Internets ist die Auswahl nicht mehr beschränkt auf Banken mit einer Filiale in eurer Nähe. Inländische und ausländische Online-Banken stehen dir genauso offen. Natürlich bedarf es einiger Formalitäten. Insbesondere muss die Identität des Sparers zweifelsfrei festgestellt werden. Dazu wird meist auf das sogenannte Postident-Verfahren zurückgegriffen. Die Bank sendet dir ein Formular. Mit diesem Schriftstück und deinem Personalausweis gehst du einfach in die nächste Postfiliale. Dort bestätigt der Mitarbeiter deine Daten und schickt diese Bestätigung an die Bank. Für dich ist Postident kostenlos, die Gebühren zahlt die Bank. Ganz moderne Geldinstitute setzen bei der Identifizierung auf Video-Telefonate. Dabei hält der künftige Kunde seinen Ausweis in die Webcam, und ein Mitarbeiter der Bank erkennt, dass der Gesprächspartner und die auf dem Passfoto abgebildete Person identisch sind.

Ein- und Auszahlungen einfach und sicher abwickeln

Das Füllen des Tagesgeldkontos ist eine ganz einfache Angelegenheit. Natürlich hat das Konto eine Nummer, eine IBAN (International Bank Account Number). Du kannst deshalb Geld ganz normal von Deinem Girokonto auf dieses Konto überweisen, mit einem Überweisungsträger oder per Online-Banking zum Beispiel.

Die Auszahlungen werden über ein sogenanntes Referenzkonto abgewickelt. Das ist im Regelfall Dein bereits vorhandenes Girokonto. Das Referenzkonto wird mit der Eröffnung des Tagesgeldkontos verbindlich festgelegt. Eine Änderung ist nur mit einem neuen Postident-Verfahren möglich. Klingt, kompliziert, dient aber der maximalen Sicherheit. Denn selbst wenn jemand unbefugt Zugriff auf das Tagesgeldkonto erhält, kann er Geld nur auf das definierte Referenzkonto auszahlen lassen, und damit bleibt es in jedem Fall in Deinem Zugriff.

Wie bereits erwähnt, ist das Geld täglich verfügbar. Es gibt keine Mindestanlagedauer und keine Kündigungsfristen. Natürlich dauert die Rücküberweisung einen oder aus dem Ausland vielleicht auch zwei oder drei Tage, aber im Prinzip kommt der Tagesgeld-Kunde jederzeit an sein Geld. Tagesgeld ist im Vergleich zum Sparbuch also wesentlich flexibler. Bist du sicher, dass du das Geld über längere Zeit nicht brauchst, informiere dich über Festgeld. Wird das Geld zum Beispiel ein oder zwei Jahre geparkt, gibt es oft etwas höhere Zinsen als für reines Tagesgeld. allerdings ist die vorzeitige Rückzahlung dann entweder ganz ausgeschlossen oder mit Kosten verbunden.

Fazit

Ein Tagesgeldkonto ist perfekt geeignet, um Deine mittelfristigen Sparziele zu erreichen. Dabei ist Dein Geld maximal abgesichert, Du hast jederzeit Zugriff auf Dein Geld und Du erhältst ein wenig Zinsen.

Da es nichts kostet, darfst Du auch mehrere Tagesgeldkonten eröffnen. Ich habe selbst für verschiedene Zwecke etwa 5 Tagesgeldkonten. Das ist „finanzielle Ordnung“. 🙂

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Investieren in Holz. Perfekte Alternative oder ist da der (Holz-)Wurm drin? https://www.finanzen-mit-verstand.de/holz-investment/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/holz-investment/#comments Mon, 03 Oct 2016 07:51:12 +0000 http://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=471 Ich empfehle ja immer wieder nur Geld in Dinge zu investieren, die Du verstehst. Gleichzeitig weiß ich, dass Du im Leben nicht weiterkommst, wenn Du nicht über den sogenannten Tellerrand hinaus schaust. Darum analysiere ich für Dich verschiedene alternative Geldanlagen...
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Ich empfehle ja immer wieder nur Geld in Dinge zu investieren, die Du verstehst. Gleichzeitig weiß ich, dass Du im Leben nicht weiterkommst, wenn Du nicht über den sogenannten Tellerrand hinaus schaust.
Darum analysiere ich für Dich verschiedene alternative Geldanlagen auf ihre Tauglichkeit. Heute geht es um „Holz Investment“.

In diesem Artikel erkläre ich Dir wie Du Geld in Holz investieren kannst. Gleichzeitig erkläre ich Dir ob es sinnvoll ist dies zu tun. Na, interessiert an einer finanziellen Reise in den Wald? Auf zum Thema Holz Investment.

Warum in Holz investieren?

Du selbst kommst vermutlich mehrmals täglich mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz in Berührung.

Ggf. sitzt Du gerade an einem Schreibtisch der zum Großteil aus Holz ist. Oder Du sitzt auf einer Parkbank, die aus Holz gefertigt wurde. Vielleicht befindest Du Dich auch in einem Gebäude, welches aus Holz gebaut wurde (zumindest zu einem gewissen Teil).

Wie Du siehst ist Holz überall in unserem Leben vertreten. Mittlerweile wird Holz auch vermehrt für die Wärmegewinnung in Form von Pellets genutzt.

Holz ist zudem ein nachhaltiger Rohstoff. Bedeutet er wächst nach, wenn wir ihn verbrauchen. In Zeiten, wo wir uns besonders um unseren Planeten sorgen, setzen wir vermehrt auf nachhaltige Rohstoffe.

Holz wird schon Jahrtausende als Rohstoff eingesetzt und gilt daher als „nicht wegzudenken“ in unserer Geschichte. Das reduziert das Risiko bei einem Investment in einen solchen Rohstoff.

Bei geringem Risiko kann die Rendite aber ja nicht so berauschend sein, richtig? Schauen wir uns das im Detail an.

Holz ist sehr breit aufgestellt. Holz in der einfachsten und günstigsten Form wird einfach im Kamin verbrannt, um wärme zu gewinnen. Um eine mögliche Rendite zu bewerten ist es wichtig, dass wir uns die Preise von Holz ansehen.

Der Preis einer Ware oder eines Rohstoffs wird durch die Nachfrage bestimmt. Die Nachfrage für nachhaltige Rohstoffe wächst immer weiter. Ist Dir zudem aufgefallen, dass immer mehr Menschen (wieder) einen richtigen Holz-Kamin in Ihren Häusern besitzen (oder es zumindest gerne täten)?

Neben dem einfachen Holz gibt es dann ja auch noch spezielles Tropenholz. Dieses Holz wird für Designer-Möbel und Ähnliches genutzt. Da sehen die Preise schon wieder ganz anders aus. Das Angebot wird hier auch immer knapper, da ein Baum zum Wachsen teilweise mehr als 100 Jahre benötigt. Wir sind mit aktuellen Maschinen jedoch in der Lage innerhalb von wenigen Tagen einen ganzen Wald abzuholzen.

Unterm Strich ist mit Holz also durchaus zu rechnen, wenn es darum geht wo in Zukunft Preise steigen werden und wo das Angebot sinken wird. In meinen Augen ist Holz also eine sehr gute Alternative zu Tagesgeldkonten, wo es keine Rendite mehr gibt.

Welche Möglichkeiten des Holz-Investment gibt es?

Um in Holz zu investieren, benötigst Du nicht zwingend einen Garten in den Du so viele Bäume wie möglich pflanzt. In der heutigen Zeit kannst Du auch rein digital in einen Rohstoff wie Holz investieren.

Physisch in Holz zu investieren hat jedoch auch seinen Charme, richtig? Lass uns die verschiedenen Möglichkeiten in Holz zu investieren beleuchten.

Geschlossener Fonds

Du kannst Dich an den Gewinnen aus dem Holz-Geschäft durch geschlossene Fonds beteiligen. Hier gibt es zum Beispiel den Timber-P aus Amerika. Dieser hat im letzten Jahr mehr als 8 % Rendite erwirtschaftet.

Diesen Fonds oder die Möglichkeit in geschlossene Fonds zu investieren empfehle ich hier aber ausdrücklich nicht. Geschlossene Fonds verursachen zu hohe Kosten. Genaueres zu diesem Thema findest Du in einem anderen Artikel von mir wo ich aktive Fonds vs. passive Fonds vergleiche.

Bei einem solchen Investment investierst Du auch nicht direkt in den Baum bzw. das Holz. Sondern in eine Holzverarbeitende Firma. Hier gelten also die selben Risiken und Möglichkeiten wie bei anderen Firmen.

Holz-Aktien

Direkter und mit weniger Kosten kannst Du Holz-Aktien erwerben. Ich habe schon ein paar Holz-Aktien für Dich heraus gesucht.

Bedenke auch hierbei: Du investierst hier ebenfalls in Unternehmen der Holz-Branche und nicht direkt in das Holz. Bei Aktien-Investments gilt – wie eh und jeh – schaue Dir die Firma an in welche Du investierst bevor Du investierst. Triff hier also keine vorschnellen Entscheidungen.

Holz-ETFs

Wie Du schon weißt, mag ich ETFs (Exchange Trades Fonds) aufgrund ihrer geringen jährlichen Kosten gegenüber aktiv geführten Fonds bei gleichzeitiger Streuung in diverse Unternehmen, Märkte oder Branchen.

Für ein Holz-Investment gibt es ebenfalls einen empfehlenswerten ETF. Den iShares Global Timber & Forestry UCITS ETF. Dieser ist recht günstig zu erwerben, so dass Du auch mit einem geringen Budget am Erfolgskurs Holz teilhaben kannst.

Direktinvestment in Holz

Es ist auch möglich direkt in Holz – also wachsende Bäume – zu investieren. Um diese Art der Anlage geht es mir in diesem Artikel eigentlich. Denn die anderen Arten der Anlage sind, bis auf den Aspekt, dass es sich um Firmen aus dem Holz-Gewerbe handelt, gleichzusetzen mit anderen Aktiennahen Investments.

Beim Direktinvestment erwirbst Du eine bestimmte Anzahl von Bäumen in einem bewirtschafteten Wald.
Meist wird in Edelgehölze investiert. Je nach Anbieter kann es sich dabei um verschiedene Hölzer wie Teak, Balsa oder Eukalyptus handeln. Auch werden Wälder in unterschiedlichen Teilen der Welt bewirtschaftet. Bei den entsprechenden Wäldern handelt es sich allerdings meist nicht um natürliche Regen- oder Tropenwälder, sondern Pflanzungen. Die Rendite eines Holzinvestments ergibt sich in der Regel nach der Schlussernte. Manchmal wird auch schon zuvor im Rahmen einer geplanten Ausforstung Kapital ausgeschüttet. Insgesamt sind Renditen von bis zu 12 % möglich.

Welche Risiken sind zu beachten?

Ein Investment bleibt selten ohne Risiken. Sonst wäre es doch zu schön um wahr zu sein, richtig?

Holz kann natürlich nicht bankrott gehen. Holz kann auch selbst keine unternehmerischen Fehler machen. Beim Investment in Holz lauern jedoch andere Gefahren.

Wenn Du über 20 Jahre in z.B. 10 Edelbäume investierst, musst Du bedenken, dass diese Bäume 20 Jahre lang dem (Un-)Wetter ausgesetzt sind. Es könnte also sein, dass Deine Bäume zum Teil nicht mehr wirklich nutzbar sind aufgrund von der Witterung.

Schädlinge wie Holzwürmer oder Ähnliches können Deinen Bäumen übel zurichten und sie nahezu unbrauchbar machen. Feuer ist für Holz zu 100 % tödlich.

Für einige dieser Dinge werden Versicherungen angeboten, um das Risiko zu minimieren. Hierdurch sinkt aber gleichzeitig die Rendite ein wenig.

Wie viel Geld sollte ich in Holz investieren?

Geldanlagen in Holz oder andere Spezialitäten empfehle ich immer als „kleines Beiwerk“ im gesamten Portfolio. Bedeutet maximal 5 % Deines Vermögens solltest Du für solche Investitionen nutzen.

Maximal 5 % in spezielle Anlageformen investieren. Alternative Geldanlagen sollten also immer nur Beiwerk sein.

Diversifizieren durch Holz investment

Um Dein Portfolio breit aufzustellen (wer streut, rutscht nicht aus), ist ein Investment in Holz also sicher gut geeignet. Hier hast Du die Möglichkeit Dir ein Angebot für ein Holz Investment erstellen zu lassen:

Fazit

Ein Investment in Holz ist eine gute Möglichkeit zusätzlich zu Diversifizieren und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Du solltest jedoch maximal 5 % Deines Vermögens in eine solche Geldanlage investieren, da auch hier Risiken lauern.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, schau Dir dieses Buch an: Investieren in Holz: Chancen, Märkte, Hintergründe

Hast Du schon in Holz investiert oder würdest Du es tun?

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Aktien als Anlage im Trend: die Basics für Anfänger https://www.finanzen-mit-verstand.de/aktien-fuer-anfaenger/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/aktien-fuer-anfaenger/#comments Wed, 22 Jun 2016 07:03:20 +0000 http://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=462 Falls Du mehr aus Deinem Geld machen möchtest, könnte der Aktienmarkt eine interessante Option sein. In Zeiten niedriger Zinsen bieten Aktien jedem Anlegerprofil die Chance, Rendite aus dem Markt zu ziehen. Im Folgenden deswegen der Blick auf die Grundregeln vor...
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Falls Du mehr aus Deinem Geld machen möchtest, könnte der Aktienmarkt eine interessante Option sein. In Zeiten niedriger Zinsen bieten Aktien jedem Anlegerprofil die Chance, Rendite aus dem Markt zu ziehen. Im Folgenden deswegen der Blick auf die Grundregeln vor Allem für Anfänger sowie auf spezielle Situationen.

Einstieg in die Aktienwelt für Anfänger: immer die Ordnung bewahren

Die Kunst, das eigene Geld zu vermehren, wird seit Jahrhunderten praktiziert. Strategie und Marktkenntnis entscheiden über Sieger und Verlierer dieses Systems. Das gilt heute mehr denn je: Klassische Sparanlagen wie Lebensversicherungen sind schließlich nicht mehr empfehlenswert, sodass ambitionierte Menschen nach neuen Wegen suchen müssen. Dabei stehen Aktien oft an erster Stelle. Mit der richtigen Vorbereitung können Aktien für Anfänger sehr lukrativ sein, doch dazu gehört vor allem ein fundiertes Grundwissen über die Märkte.

Aber eine wichtige Sache vorweg: Bei solchen Vorhaben ist es natürlich umso wichtiger, dass Du eine gesunde Ordnung in deine Finanzen bringst. Denn je mehr Geld Du bewegst, desto schneller wird es unübersichtlich – und daraus entstehen im Handumdrehen finanzielle Probleme. Der Aktienhandel macht da keine Ausnahme und das zeigt sich speziell in einem Punkt weiter unten im Text, nämlich beim Aktienhandel und Krediten.

Erkenntnis: Der wichtigste Faktor bist Du selbst

Ein Aktienportfolio ist heutzutage schnell eröffnet, und das sogar kostenlos. Vor Deiner ersten Transaktion solltest Du jedoch einige Dinge verinnerlichen:

  • Die wichtigste Grundregel für das Portfolio lautet: in die Breite investieren. Kein erfolgreiches Portfolio baut auf nur einem oder zwei Werten auf; als Faustregel gilt, dass kein Wert mehr als zehn Prozent des Portfolios ausmachen sollte. Auf diese Weise können Kursverluste aufgefangen werden, sodass die Gesamtbilanz weiterhin positiv bleibt. Mit je mehr Geld Du handelst, desto wichtiger ist diese Regel.
  • Aktualität: Die Devise des ungarischen Star-Investors André Kostolany lautete: kaufen und schlafen gehen. Damit ist gemeint, dass Du Aktien kaufst und danach für lange Zeit nicht weiter beachtest. Da Du nur zukunftsträchtige Titel gekauft hast, entwickelt sich das Portfolio positiv und eines Tages kannst Du die Rendite abschöpfen. Diese Weisheit ist allerdings umstritten: Die Märkte sind schneller und sensibler geworden, sodass es nicht schadet, sehr regelmäßig Deine Positionen zu kontrollieren.
  • Welcher Anlegertyp bist Du? Auch das ist wichtig zu wissen, denn Aktienhandel macht nur Sinn, wenn er zu Dir passt. Damit ist vor allem die Risikobereitschaft gemeint: Konservative, risikoscheue Anleger sind beispielsweise mit DAX-Aktien gut bedient, während Daytrader eher in anderen Indizes unterwegs sind.

Wie sich dein Portfolio entwickelt, hängt also stark von Faktoren ab, die Du selbst beeinflussen kannst. Ausgestattet mit diesem Wissen kannst Du Dir die Märkte genauer ansehen.

Kein Tabubruch, sondern moderne Möglichkeit: Aktienhandel und Kredite

Auf eine weitere Grundregel soll an dieser Stelle vertieft eingegangen werden. Nicht mit geliehenem Geld spekulieren: Diese Weisheit ist grundsätzlich nicht verkehrt, stammt aber noch aus einer Zeit, in der Kredite wesentlich teurer waren. Das Geld ist günstiger denn je und ein Kredit kann nicht nur genutzt werden, um Aktien zu kaufen, sondern auch danach, um die eigene Liquidität zu stützen. Zum Beispiel, wenn das Aktienportfolio während eines Kursanstiegs nicht angezapft werden soll, um private Kosten zu decken.

In solchen Fällen kann die Kreditaufnahme absolut Sinn machen. Die Zinsen heutiger Kredite sind wesentlich niedriger als die Rendite eines starken Portfolios, sodass es manchmal entgangene Gewinne bedeuten würde, Teile des Portfolios zu früh zu verkaufen. Diese spezielle Situation muss allerdings immer individuell beurteilt werden – generell solltest Du keinen Kredit aufnehmen, um Dir Aktien überhaupt kaufen zu können, da die Rückzahlungsfähigkeit dann nicht gewährleistet ist.

Ein gewisses Grundkapital, also Geld, auf das Du zur Not auch verzichten könntest, ist also immer die Voraussetzung. Denn niemals sollte von Aktien die Existenz abhängen – diese Verantwortung bleibt den Banken und Profi-Investoren vorbehalten.

Die Unterschiede zwischen Aktien je nach Unternehmensgröße und Index

Werfen wir einen genauerer Blick auf die verschiedenen Aktienmärkte. Aktien sind verbriefte Unternehmensanteile und je größer das Unternehmen, desto geringer die Kursschwankungen wegen den Handlungen einzelner Aktionäre. Aus diesem Grund sind DAX-Aktien so beliebt: Die deutschen DAX-Unternehmen sind gut aufgestellt und blicken optimistisch in die Zukunft, das Risiko plötzlicher Kursverluste im großen Stil ist deswegen sehr gering. DAX-Aktien stehen damit für eine „relativ“ sichere Anlage, die sich über die Zeit konstant nach oben entwickelt. In den vergangenen Jahren war das der Fall (etwa Anfang 2015) und hat viele Privatanleger zum Aktienhandel gebracht.

Das Gegenstück zu solchen Anlagen sind kleine Aktien von nahezu unbekannten Unternehmen. Aufgrund ihrer kleinen Marktkapitalisierung sind Kurssprünge jederzeit möglich, und zwar in beide Richtungen. Ein gutes Beispiel sind die sogenannten Pennystocks, die ihren geringen Kaufpreis bereits mit dem Namen andeuten. Allerdings darfst Du Dich nicht vom Kaufpreis blenden lassen: Eine Aktie für 50 Cent pro Stück ist zwar billiger, aber nicht zwangsläufig lukrativer als eine Aktie mit 50 Euro Kurswert. Es geht schließlich nur um die relative Kursentwicklung nach Deinem Kauf – diese bestimmt die Rendite, der Preis pro Aktie spielt dabei keine Rolle. Er sagt lediglich etwas über die Größe des Unternehmens aus.

Pennystocks eignen sich damit für risikoaffine Anleger, die auf kurze Sicht große Gewinne erzielen wollen; ganz ähnlich also zu anderen Finanzprodukten wie binären Optionen. Gerade in diesem Segment ist Aktualität besonders wichtig, da kleinste Meldungen bereits ausreichen, um den Kurs stark zu bewegen. Du solltest Dich deswegen nur auf Pennystocks und andere Aktien in dieser Größenordnung spezialisieren, wenn Du genug Zeit dafür aufbringen kannst.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es natürlich ein weites Feld von Aktien mit moderatem Risiko-Rendite-Verhältnis. Doch für welche Klasse von Aktien Du Dich auch entscheidest, solltest Du niemals eine Aktie blind kaufen. Blind, das heißt in diesem Fall: ohne sich über das Unternehmen zu informieren. Folgende Fragen kannst Du Dir stellen:

  • Wie steht das Unternehmen im Markt?
  • Was macht die Konkurrenz?
  • Welche Pläne hat das Unternehmen – sind in nächster Zeit vielleicht neue Produktreihen (oder Ähnliches) geplant?
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig? Schließlich hat eine Firma für Solarkollektoren bessere Zukunftsaussichten als ein Unternehmen aus der Landwirtschaft.

Wenn Du diese Fragen beantworten kannst, weißt du zumindest, worauf Du Dich einlässt. Zum Abschluss noch eine Empfehlung: Die besten Börsenweisheiten von Investment-Legenden wie Warren Buffett können einerseits zur Erheiterung dienen, andererseits steckt in manchen Sprüchen mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit. Auch solche Feinheiten können Dir in deiner Investmentkarriere helfen; schließlich spielt auch die Intuition beim Aktienkauf eine Rolle.

Bild: ©istock.com/Maxiphoto

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Wie Du erfolgreich Deine Schulden abbaust und gleichzeitig Vermögen aufbaust https://www.finanzen-mit-verstand.de/schulden-abbauen/ https://www.finanzen-mit-verstand.de/schulden-abbauen/#respond Sun, 12 Jun 2016 09:50:02 +0000 http://www.finanzen-mit-verstand.de/?p=266 Ich selbst hatte früher regelmäßig Schulden. Hier ein Auto auf Kredit, dort ein Möbelstück auf Kredit und zusätzlich noch ein neuer Computer für 0 %-Finanzierung. Kennst Du diese Situation? Sich Geld zu leihen, ist mittlerweile auch zu einfach geworden, oder?...
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Der Beitrag Wie Du erfolgreich Deine Schulden abbaust und gleichzeitig Vermögen aufbaust erschien zuerst auf Finanzen mit Verstand.

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Ich selbst hatte früher regelmäßig Schulden. Hier ein Auto auf Kredit, dort ein Möbelstück auf Kredit und zusätzlich noch ein neuer Computer für 0 %-Finanzierung. Kennst Du diese Situation?

Sich Geld zu leihen, ist mittlerweile auch zu einfach geworden, oder? Überall 0 %-Finanzierungsangebote mit attraktiven Zusatz-Angeboten. Jeder kann sich sofort alles leisten.

Damals hatte ich das Problem, dass ich durch die Schulden und die Belastung der Tilgung keinen finanziellen Spielraum hatte. Die einzige Möglichkeit mir etwas neues kaufen zu können, war neue Schulden zu machen. Ersparnisse oder finanziellen Schutz hatte ich damals nicht.

In diesem Artikel möchte ich Dir erklären, wie Du Deine Schulden abbauen kannst und gleichzeitig anfängst, ein Vermögen aufzubauen. Ich selbst habe so meine Schulden abgebaut –  ich spreche (oder schreibe) also aus Erfahrung.

Schulden abbauen hat höchste Priorität

Bezogen auf Deine gesamte finanzielle Situation hat das Abbauen von Schulden höchste Priorität. Die Schulden, die Du hast, ziehen Dich herunter wie ein Bleigewicht an Deinen Füßen. Sie machen Dich finanziell langsamer – lassen Dich kaum atmen.

Das sind und waren Gefühle, die in mir aufgekommen sind, als ich noch Schulden hatte. Schulden sind wie eine Krankheit, die Dich lähmt. Mit Schulden im Hinterkopf ist der Glaube an Vermögen oder Reichtum sehr stark eingeschränkt.

Deine Einstellung zu Geld ist so lange negativ, wie Du Schulden hast. Wenn Deine Einstellung zu Geld negativ ist, dann ist es nahezu unmöglich Vermögen aufzubauen. Du musst Geld mögen, um Vermögend zu werden.

Aus diesem Grund hat der Abbau Deiner Schulden – aus finanzieller Sicht – höchste Priorität. Bevor Du also für 60 Euro ein neues Computer-Spiel oder eine neue Handtasche kaufst, solltest Du überprüfen, ob Du diese 60 Euro nicht besser in den Schuldenabbau investieren kannst.

Das Spiel oder die Handtasche bringt zwar kurzfristig mehr Freude – aber langfristig bringen die Schulden mehr Schmerzen. Konzentriere Dich beim Schuldenabbau also auf den langfristigen Schmerz, den Du vermeidest, anstatt auf die kurzfristige Freude.

Dein Ziel ist es, so schnell wie möglich schuldenfrei zu werden.

Nicht 100 % in den Schuldenabbau investieren

Die Überschrift wird Dich vermutlich verwirren: „Schulden abbauen hat die höchste Priorität – aber nicht 100 % in den Schuldenabbau investieren? Was denn nun?!“.

Lass mich Dir erklären, wieso dies als zweiter Punkt extrem wichtig ist.

Ich habe den Fehler damals selbst gemacht und kann daher aus erster Hand berichten. Wenn Du jeden Euro, den Du übrig hast nach Abzug Deiner notwendigen Kosten, in den Schuldenabbau investierst, wirst Du unglücklich. Du gönnst Dir nichts mehr. Du belohnst Dich für nichts mehr. Du bildest keine Rücklagen für die Zukunft. Und erst Recht baust Du kein Vermögen auf.

Dein Verhältnis zum Thema Geld und Finanzen wird also zu 100 % durch etwas negatives – Deine Schulden – geprägt. Dadurch wirst Du Geld nicht mögen – sondern es verachten und mehr oder weniger sauer auf Geld sein.

Wenn Du dann zum Beispiel nach 2 – 3 Jahren Deine Schulden dann abgebaut hast, hast Du nichts worauf Du zurück blicken kannst. Du bist zwar schuldenfrei – aber hast nichts zusätzlich aufgebaut.

Die richtige Balance zwischen Schuldenabbau, Leben und Vermögensaufbau ist wichtig.

Aufteilung Schuldenabbau, Leben und Vermögensaufbau

Ich habe lange nach einer „Formel“ für die richtige Balance zwischen dem Abbau meiner Schulden, dem Leben im hier und jetzt sowie dem gleichzeitigen Vermögensaufbau gesucht. Was den Vermögensaufbau angeht, empfehle ich ja 10 % des Einkommens zu sparen.

Wenn gleichzeitig Schulden abgebaut werden müssen – und das Abbauen der Schulden höchste Priorität hat – solltest Du diesen Faktor auf 5 % reduzieren.

Damit komme ich zu folgender Verteilung des monatlichen Einkommens in der Schulden-Abbau-Phase:

75 % des monatlichen Einkommens nutzt Du für Dein Leben (Miete, Lebenshaltungskosten, Versicherungen und etwas Konsum).
20 % des monatlichen Einkommens nutzt Du für den Schuldenabbau.
5 % des monatlichen Einkommens sparst Du. Nutzt Du also für den Vermögensaufbau.

Wichtig hierbei ist, dass Du Schuldenabbau sowie den Vermögensaufbau direkt am Anfang des Monats erledigst. So kommst Du nicht in die Versuchung etwas von diesen „Töpfen“ für unnötigen Konsum auszugeben.

Wenn 75 % Deines monatlichen Einkommens nicht für Dein Leben ausreichen, dann musst Du dringend Deine Ausgaben reduzieren. Ggfs. wohnst Du in einer Wohnung, die über Deinen Verhältnissen liegt. Vielleicht hast Du zu viele unnötige Versicherungen abgeschlossen – oder Ähnliches. Gerne kannst Du mich in dieser Situation auch direkt kontaktieren und um Rat fragen. Ich werde noch einige Artikel veröffentlichen, die Dir helfen können, Deine allgemeinen Ausgaben zu reduzieren.

Bei dieser Aufteilung wirst Du jeden Monat ein gutes Gefühl haben, weil Du Deine Schulden in größtmöglichen Schritten abbaust. Gleichzeitig wirst Du durch das Sparen ebenfalls ein gutes Gefühl erhalten, weil Du Dir damit selbst beweist, dass Du mit Geld umgehen kannst.

Diese beiden positiven Gefühle werden Dich und Deine finanzielle Situation beflügeln – und Schulden abbauen macht sogar noch Spaß.

Schulden abbauen ist kein Zuckerschlecken

Auch wenn der Artikel jetzt leicht zu lesen ist – schuldenfrei werden ist nicht ganz so einfach. Du musst auf jeden Fall auf gewisse Dinge verzichten. Du wirst zurückstecken müssen.

Lasse Dich davon nicht unterkriegen. Du musst durchhalten. Halte Dir immer vor Augen wie Du Dich fühlst, wenn Du schuldenfrei bist. Schließe die Augen und stelle es Dir vor: „Du bist schuldenfrei und kannst zu 100 % über Dein gesamtes Einkommen verfügen“.

Gutes Gefühl oder?

Denke immer wieder an dieses Gefühl, wenn Du in Versuchung gerätst, unnötig etwas zu konsumieren. Dann fällt es Dir leichter zu verzichten.

Fazit

Schulden belasten Dich finanziell sehr stark und schränken Deinen Glauben an Reichtum stark ein. Daher hat der Abbau Deiner Schulden höchste Priorität.

Die richtige Balance zwischen Leben, Schuldenabbau und Vermögensaufbau ist jedoch ebenfalls wichtig. Teile daher Deine Finanzen wie folgt auf:

75 % Leben (Miete, Versicherungen etc.), 20 % Schuldenabbau, 5 % Vermögensaufbau (Sparen)

Mit dieser Aufteilung schaffst Du es schnellstmöglich, Deine Schulden abzubauen, Du kannst Dir hin und wieder etwas leisten und Du baust Deinen finanziellen Schutz auf.

Ich wünsche Dir jetzt schon viel Erfolg. Teile gerne Deine Erfahrung in diesem Artikel mit anderen Lesern.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Schuldenabbau?

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Hast Du schon einmal über Deinen persönlichen Wert nachgedacht?

Die meisten Menschen denken bei Vermögen immer nur an das Geld auf ihrem Konto, das Bargeld in der Tasche, Häuser, Lego, Aktien oder sonstige Sach- und Geldanlagen.

Wie Benjamin Franklin zu sagen pflegte: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“. Und er meint damit, dass eine Investition in Wissen die beste Form der Geldanlage darstellt.

Doch wie kommt er darauf und wie kannst Du selbst Deinen persönlichen Vermögenswert berechnen und steigern?

Wie Berechnest Du aus Deinem Wissen Deinen Vermögenswert (=Humankapital)?

OK, Dein Wissen ist also ein Vermögenswert. Dieser Vermögenswert wird in der Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre auch Humankapital genannt. Dieses Wort wurde 2004 auch zum Unwort des Jahres gekührt, weil durch diesen Begriff Mitarbeiter in Unternehmen sehr transparent in Vermögenswerten beschrieben werden können. Das ist nicht sonderlich nett gegenüber den Menschen – aber aus wirtschaftlicher Sicht durchaus vertretbar.

Ich persönlich finde es wichtig sich seines eigenen Vermögenswertes bewusst zu sein. Denn nur, wenn Du Deinen Wert kennst – bist Du auch in der Lage ihn aktiv zu steigern.

Wie berechnest Du denn jetzt den Vermögenswert Deines Wissens?

  • Mittlere Reife * Abitur * Studium * Berufserfahrung = X?
  • Hauptschule * Mittlere Reife * Berufsausbildung * Berufsbegleitendes Studium = Y?
  • Keinen Abschluss * Eigenes Unternehmen gegründet * Umsatz pro Jahr = Z?

Alles nette Ideen – aber alle nicht wirklich gut berechenbar. Daher gibt es eine sehr genaue Möglichkeit, Dein eigenes Humankapital zu berechnen:

  1. Nimm Dein aktuelles monatliches Netto-Einkommen (Beispiel: 1.700 Euro)
  2. Multipliziere es mit 12 – dann hast Du Dein jährliches Netto-Einkommen (Beispiel: 20.400 Euro)
  3. Sagen wir mal Du möchtest bis zum 65. Lebensjahr arbeiten. Dann subtrahiere Dein jetziges Alter von 65 (Beispiel: 65 – 30 Jahre alt = 35 Jahre „Restarbeitszeit“)
  4. Wir gehen davon aus, dass sich Dein aktuelles Gehalt im Schnitt jährlich um 2,5 % steigern wird (Inflationsausgleich sowie Lohnerhöhungen)
  5. Berechne nach der Zinseszinsformel inkl. jährlichem Wachstum (Jahres-Nettogehalt * 1,025 * (((1,025 hoch Anzahl Jahre) -1) / 0,025) ) Dein gesamtes Gehalt, was Du in den Jahren bis zum Ruhestand noch verdienen wirst

Beispielrechnung

Tragen wir jetzt alle Daten aus dem Beispiel oben ein, sieht die Formel wie folgt aus:

20.400 * 1,025 * ( ( (1,025 35) -1 ) / 0,025 )

Was glaubt Du, wird als Ergebnis dabei heraus kommen? 300.000 Euro? 500.000 Euro? 700.000 Euro?

Es sind sogar 1.148.548,82 Euro!

Das bedeutet in diesem Fall „besitzt“ die Figur (nennen wir sie ab jetzt Peter) aus dem Beispiel zum heutigen Stand schon über eine Million Euro. Und zwar in Form von Humankapital. Klar muss Peter dafür noch 35 Jahre lang arbeiten gehen – aber so lange die Arbeitskraft gewährleistet ist, ist dieses Vermögen so gut wie risikolos.

Berechne Dein eigenes Humankapital

Hier kannst Du bequem Dein eigenes Humankapital ausrechnen:

Deine Arbeitskraft ist aktuell {{ WVC.workValue | number:2 }} Euro wert.

Wie kannst Du Dein Humankapital erhöhen?

Wenn Du Dein Humankapital erhöhen willst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dein monatliches Netto-Einkommen zu steigern. Eine entscheidende Rolle hierbei spielt es, dass Du Dein Netto-Einkommen so früh wie möglich erhöhst.

Wenn also Peter sein Einkommen sofort um 100 Euro Netto erhöhen würde, beläuft sich sein Humankapital auf 1.216.110,51 Euro. Das sind 67.561,69 Euro mehr. Und das bei einer geringfügigen Erhöhung von nur 100 Euro pro Monat.

Du musst dieses Einkommen auch nicht zwingend aus Deiner Haupttätigkeit beziehen – es ist genau so möglich eine Nebentätigkeit oder Ähnliches auszuführen, um Dein Humankapital zu steigern.

Dieser Weg ist jedoch in der Regel nicht erstrebenswert – und Du würdest meinen Artikel nicht lesen, wenn Du nicht an einem viel besseren Weg der Steigerung interessiert wärst. Also erkläre ich Dir jetzt, wie Du selbst Dein Humankapital am effektivsten steigerst – und Du gleichzeitig noch etwas über Rendite und Investitionsmöglichkeiten erfährst.

Investition in Wissen: Investiere Dein Geld in Dein Wissen und erhalte die beste Rendite

Ich selbst habe vor einigen Jahren (Abschluss 2009) die Entscheidung getroffen ein nebenberufliches Studium zu absolvieren. Damals haben mich die Kosten sehr abgeschreckt, da ich grade erst berufsanfänger war und mein Einkommen also noch nicht so üppig war.

Ich absolvierte die Ausbildung zum staatlich geprüften IT-Projektmanager an der IHK Aachen. Diese ging über 1,5 Jahre und kostete insgesamt 5.500 Euro. Wenn ich heute so darüber nachdenke, weiß ich gar nicht mehr genau wie ich auf die Idee kam so viel Geld auszugeben 😉

Ich habe damals ein zinsfreies Darlehen der KfW-Bank für dieses Vorhaben genutzt. Dies kann ich an dieser Stelle uneingeschränkt weiterempfehlen: KfW-Förderprogramme für Qualifizierungsmaßnahmen

Mein Berufseinstiegs-Gehalt hat sich durch die Ausbildung und mein neu erlangtes Wissen in den 4 darauffolgenden Jahren verdoppelt – und wird sich auf dieser Grundlage auch in Zukunft weiterentwickeln. Mein Humankapital hat sich also ganz sicher erheblich gesteigert.

Wie könnte das für Dich aussehen?

Beispielrechnung: Investition in Wissen

Schauen wir uns dafür noch einmal Peters Situation an. Sagen wir er würde 6.000 Euro in eine besondere Ausbildung investieren – Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Und gehen wir davon aus, dass auch Peter innerhalb von 4 Jahren sein Einkommen verdoppeln könnte – bis dahin erhält er weiterhin sein altes Gehalt.

Bei gleicher Rechnung wie bisher, beläuft sein Humankapital sich dann auf sage und Schreibe 2.005.331,32 Euro!

Es ist fast das doppelte an zukünftigem – nahezu risikolosem – Kapital. Genau sind es 856.782,50 Euro an Kapitalzuwachs.

Die Investition von 6.000 Euro in sein eigenes Wissen hat Peter hier also über 850.000 Euro an Ertrag gebracht.

Insgesamt hat die Investition in das eigene Wissen also 14.279,70 % Rendite erbracht. Das entspricht einer Rendite pro Jahr von 15,23 %

Tagesgeldkonten bringen aktuell etwa 0,7 – 1,0 % Zinsen pro Jahr. Da solltest Du wirklich darüber nachdenken Dein Geld lieber in Dich selbst zu investieren. Es gibt keine andere Anlageform, die Dir solche Rendite bei so geringem Risiko einbringen kann.

Fazit

Dein eigenes Wissen und Deine Arbeitskraft sind – in der Regel – Dein größter Anteil an Kapitalvermögen den Du besitzt. Dies gilt um so mehr, desto jünger Du bist. Aber selbst mit 45 oder 50 Jahren – ist Dein Humankapital nicht zu unterschätzen.

Du solltest Dein eigenes Humankapital bei der Bewertung Deiner Finanzsituation immer mit einbeziehen und entsprechend bewerten. Wenn Du Dein Kapital steigern möchtest, solltest Du dringend darüber nachdenken auch – und eben gerade – Dein Humankapital zu steigern.

Bevor Du also Dein Geld irgendwo auf der Bank oder im Sparstrumpf lagerst, investiere es lieber in Dein Wissen. Bei dieser Investition erhältst Du die höchste Rendite – und Deine Geldanlage ist 100 % sicher bzw. zu 100 % von Dir selbst steuerbar.

Genau das ist es doch was Du möchtest: Eine Geldanlage über die Du selbst bestimmen kannst. Und die beste Geldanlage sitzt gerade vor dem Rechner und hat diesen Artikel gelesen.

Wie siehts aus? Wann investierst Du in Dich selbst? Oder hast Du schon in Dich selbst investiert? Hat es sich gelohnt?

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Der Beitrag Wie Du für das Alter vorsorgst und gleichzeitig heute schon 90 % Rendite erhältst erschien zuerst auf Finanzen mit Verstand.

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Hast Du Dir schon einmal Gedanken über Deinen Ruhestand gemacht? Wo möchtest Du leben? Mit wem möchtest Du leben? Was möchtest Du den ganzen Tag tun, wenn Du nicht mehr arbeiten gehen musst?

In meinem Kopf sieht es ungefähr so aus, dass ich irgendwo in einem warmen Land mit meiner Frau leben möchte. Ich möchte mit ihr die Tage genießen und häufig reisen. Viele Menschen kennenlernen und weiter aktiv bleiben.

Da ich aktuell rentenversicherungspflichtiger Steuerzahler bin, sollte doch die gesetzliche Rente dafür sorgen, dass ich in etwa so leben kann, richtig? Ich hätte es verdient, wenn ich 45 – 50 Jahre in/für Deutschland arbeite.

Die Realität sieht leider anders aus. Das deutsche Renten-System wird in 30 Jahren vermutlich nicht mehr so stabil sein wie es aktuell noch ist. Daher können wir uns nicht wirklich darauf verlassen.

Heute erfährst Du von mir eine Möglichkeit, Dein Einkommen im Alter zu erhöhen und sogar schon heute davon zu profitieren.

Betriebliche Altersvorsorge staatlich gefördert und damit ca. 90 % Rendite pro Monat

Stell Dir vor, Du darfst 127 Euro jeden Monat auf ein Konto (welches Dir gehört) einzahlen und nur weil Du das tust, legt der Staat noch einmal 115 Euro zusätzlich jeden Monat auf dieses Konto. Das wäre super, richtig? Würdest Du unterschreiben?

Richtig: Ich auch! Das sind schließlich 90,55 % Rendite!

Doch wie funktioniert dieser scheinbar unmögliche Trick? Das Zauberwort heißt Entgeltumwandlung.

Hier ein einfaches Beispiel, was es genau bedeutet:

Du bist Arbeitnehmer, 30 Jahre alt, kinderlos, verdienst 2.500 Euro Brutto im Monat (Steuerklasse I). Du möchtest insgesamt 242 Euro pro Monat in Deine Altersvorsorge investieren:

Ohne Entgeltumwandlung Mit Entgeltumwandlung
Dein Bruttolohn 2.500,00 Euro 2.500,00 Euro
Steuer- und sozialabgabenfreier Beitrag zur Entgeltumwandlung – 0,00 Euro – 242,00 Euro 242,00 Euro Entgeltumwandlung
Dein Steuerbrutto = 2.500,00 Euro = 2.258,00 Euro
Deine Steuerabzüge (Lohnsteuer, Solizuschlag, Kirchensteuer) und Sozialversicherungsbeiträge – 864,58 Euro – 749,76 Euro – 114,82 Euro Steuer- und Sozialabgabenersparnis
Dein Netto-Einkommen = 1.635,42 Euro = 1.508,24 Euro = 127,18 Euro Nettoaufwand

 

Bedeutet: Du zahlst nur 127,18 Euro jeden Monat und es landen 242 Euro pro Monat auf Deinem Konto für Deine Altersvorsorge. Perfekt oder?

90,55 % Rendite Monat für Monat, Jahr für Jahr! Ich persönlich kenne keine andere Anlageklasse, die dies ermöglicht.

In diesem Beispiel führt diese Investition im Renteneintrittsalter von 65 Jahren zu ca. 926 Euro zusätzlicher Rente jeden Monat! Ich könnte damit schon ganz gut zurechtkommen. Noch nicht perfekt für das Strandhaus – aber ein guter Anfang.

Früh anfangen lohnt sich doppelt

Aus meinem Artikel zum Rauchen vs. Millionär weisst Du bereits, dass eine Sparrate von 242 Euro zu sehr großem Vermögen führen kann. Grund hierfür ist der Zinseszins-Effekt. Dieser Effekt funktioniert am besten, wenn er über einen langen Zeitraum anhält.

Wenn Du also anstatt mit 30 erst mit 35 Jahren anfängst Dein Altersvorsorge-Konto zu füllen, erhältst Du „nur“ ca. 705 Euro. Das ist auch eine gute Summe – aber immerhin mehr als 200 Euro weniger!

Sparen direkt am Anfang des Monats

Erinnerst Du Dich noch an meinen Artikel, wie Du erfolgreich Geld sparst? Richtig erfolgreich sparst Du am Anfang des Monats, da sonst eh kein Geld übrig bleibt.

Die betriebliche Altersvorsorge funktioniert genau nach diesem Prinzip. Die Investitions-Rate pro Monat wird direkt von Deinem Brutto-Lohn abgezogen.

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Besser und nachhaltiger kannst Du Dein Geld nicht sparen.

Für wen ist die betriebliche Altersvorsorge geeignet

Die betriebliche Altersvorsorge ist für jeden Arbeitnehmer geeignet. Arbeitgeber sind verpflichtet diese Art der Entgeltumwandlung zu unterstützen.

Lebenslange Zusatzrente

Die zusätzliche Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge wird ein Leben lang ausgezahlt. Egal wie alt Du wirst.

Die Lebenserwartung in Deutschland stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an. Im Schnitt werden wir in Deutschland heute 81 Jahre alt.

Es ist jedoch mittlerweile auch sehr wahrscheinlich, dass Du oder ich auch älter als 90 Jahre alt werden. Das ist einer der entscheidenden Vorteile der zusätzlichen betrieblichen Altersvorsorge. Lebenslange Rentenzahlung.

Mach Dir also in Zukunft keinen Kopf um den Geldeingang im Ruhestand.

Fazit

Ich empfehle Dir so früh wie möglich eine zusätzliche Altersvorsorge auf den Weg zu bringen, um Dir Deine Zukunft abzusichern. Du musst im Alter auf nichts verzichten, wenn Du Dich frühzeitig darum kümmerst.

Die betriebliche Altersvorsorge ist der Königsweg der Altersvorsorge, da er schon heute hohe Renditen ermöglicht und für die Zukunft lebenslange Rente ermöglicht.

Angebot einholen und beraten lassen

Wenn Du jetzt an der betrieblichen Altersvorsorge Interesse gewonnen hast, kannst Du Dir direkt bei Betriebliche Altersvorsorge Pensionskasse ein individuelles Angebot einholen. Dort kannst Du individuell für Deine Situation Deine Altersvorsorge anpassen lassen und gelassen in die Zukunft gehen.

Ich selbst besitze schon seit Jahren diese Art der Altersvorsorge und bin mit dem Angebot sehr zufrieden.

Was sind Deine Erfahrungen mit zusätzlicher Altersvorsorge? Bist Du schon abgesichert?

 

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