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Warum fast alle Menschen eigentlich Millionär sind – es aber leider nicht wissen

Investition in Wissen - Deine beste Chance auf hohe Rendite

Hast Du schon einmal über Deinen persönlichen Wert nachgedacht?

Die meisten Menschen denken bei Vermögen immer nur an das Geld auf ihrem Konto, das Bargeld in der Tasche, Häuser, Lego, Aktien oder sonstige Sach- und Geldanlagen.

Wie Benjamin Franklin zu sagen pflegte: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“. Und er meint damit, dass eine Investition in Wissen die beste Form der Geldanlage darstellt.

Doch wie kommt er darauf und wie kannst Du selbst Deinen persönlichen Vermögenswert berechnen und steigern?

Wie Berechnest Du aus Deinem Wissen Deinen Vermögenswert (=Humankapital)?

OK, Dein Wissen ist also ein Vermögenswert. Dieser Vermögenswert wird in der Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre auch Humankapital genannt. Dieses Wort wurde 2004 auch zum Unwort des Jahres gekührt, weil durch diesen Begriff Mitarbeiter in Unternehmen sehr transparent in Vermögenswerten beschrieben werden können. Das ist nicht sonderlich nett gegenüber den Menschen – aber aus wirtschaftlicher Sicht durchaus vertretbar.

Ich persönlich finde es wichtig sich seines eigenen Vermögenswertes bewusst zu sein. Denn nur, wenn Du Deinen Wert kennst – bist Du auch in der Lage ihn aktiv zu steigern.

Wie berechnest Du denn jetzt den Vermögenswert Deines Wissens?

  • Mittlere Reife * Abitur * Studium * Berufserfahrung = X?
  • Hauptschule * Mittlere Reife * Berufsausbildung * Berufsbegleitendes Studium = Y?
  • Keinen Abschluss * Eigenes Unternehmen gegründet * Umsatz pro Jahr = Z?

Alles nette Ideen – aber alle nicht wirklich gut berechenbar. Daher gibt es eine sehr genaue Möglichkeit, Dein eigenes Humankapital zu berechnen:

  1. Nimm Dein aktuelles monatliches Netto-Einkommen (Beispiel: 1.700 Euro)
  2. Multipliziere es mit 12 – dann hast Du Dein jährliches Netto-Einkommen (Beispiel: 20.400 Euro)
  3. Sagen wir mal Du möchtest bis zum 65. Lebensjahr arbeiten. Dann subtrahiere Dein jetziges Alter von 65 (Beispiel: 65 – 30 Jahre alt = 35 Jahre „Restarbeitszeit“)
  4. Wir gehen davon aus, dass sich Dein aktuelles Gehalt im Schnitt jährlich um 2,5 % steigern wird (Inflationsausgleich sowie Lohnerhöhungen)
  5. Berechne nach der Zinseszinsformel inkl. jährlichem Wachstum (Jahres-Nettogehalt * 1,025 * (((1,025 hoch Anzahl Jahre) -1) / 0,025) ) Dein gesamtes Gehalt, was Du in den Jahren bis zum Ruhestand noch verdienen wirst

Beispielrechnung

Tragen wir jetzt alle Daten aus dem Beispiel oben ein, sieht die Formel wie folgt aus:

20.400 * 1,025 * ( ( (1,025 35) -1 ) / 0,025 )

Was glaubt Du, wird als Ergebnis dabei heraus kommen? 300.000 Euro? 500.000 Euro? 700.000 Euro?

Es sind sogar 1.148.548,82 Euro!

Das bedeutet in diesem Fall „besitzt“ die Figur (nennen wir sie ab jetzt Peter) aus dem Beispiel zum heutigen Stand schon über eine Million Euro. Und zwar in Form von Humankapital. Klar muss Peter dafür noch 35 Jahre lang arbeiten gehen – aber so lange die Arbeitskraft gewährleistet ist, ist dieses Vermögen so gut wie risikolos.

Berechne Dein eigenes Humankapital

Hier kannst Du bequem Dein eigenes Humankapital ausrechnen:

Deine Arbeitskraft ist aktuell {{ WVC.workValue | number:2 }} Euro wert.

Wie kannst Du Dein Humankapital erhöhen?

Wenn Du Dein Humankapital erhöhen willst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dein monatliches Netto-Einkommen zu steigern. Eine entscheidende Rolle hierbei spielt es, dass Du Dein Netto-Einkommen so früh wie möglich erhöhst.

Wenn also Peter sein Einkommen sofort um 100 Euro Netto erhöhen würde, beläuft sich sein Humankapital auf 1.216.110,51 Euro. Das sind 67.561,69 Euro mehr. Und das bei einer geringfügigen Erhöhung von nur 100 Euro pro Monat.

Du musst dieses Einkommen auch nicht zwingend aus Deiner Haupttätigkeit beziehen – es ist genau so möglich eine Nebentätigkeit oder Ähnliches auszuführen, um Dein Humankapital zu steigern.

Dieser Weg ist jedoch in der Regel nicht erstrebenswert – und Du würdest meinen Artikel nicht lesen, wenn Du nicht an einem viel besseren Weg der Steigerung interessiert wärst. Also erkläre ich Dir jetzt, wie Du selbst Dein Humankapital am effektivsten steigerst – und Du gleichzeitig noch etwas über Rendite und Investitionsmöglichkeiten erfährst.

Investition in Wissen: Investiere Dein Geld in Dein Wissen und erhalte die beste Rendite

Ich selbst habe vor einigen Jahren (Abschluss 2009) die Entscheidung getroffen ein nebenberufliches Studium zu absolvieren. Damals haben mich die Kosten sehr abgeschreckt, da ich grade erst berufsanfänger war und mein Einkommen also noch nicht so üppig war.

Ich absolvierte die Ausbildung zum staatlich geprüften IT-Projektmanager an der IHK Aachen. Diese ging über 1,5 Jahre und kostete insgesamt 5.500 Euro. Wenn ich heute so darüber nachdenke, weiß ich gar nicht mehr genau wie ich auf die Idee kam so viel Geld auszugeben 😉

Ich habe damals ein zinsfreies Darlehen der KfW-Bank für dieses Vorhaben genutzt. Dies kann ich an dieser Stelle uneingeschränkt weiterempfehlen: KfW-Förderprogramme für Qualifizierungsmaßnahmen

Mein Berufseinstiegs-Gehalt hat sich durch die Ausbildung und mein neu erlangtes Wissen in den 4 darauffolgenden Jahren verdoppelt – und wird sich auf dieser Grundlage auch in Zukunft weiterentwickeln. Mein Humankapital hat sich also ganz sicher erheblich gesteigert.

Wie könnte das für Dich aussehen?

Beispielrechnung: Investition in Wissen

Schauen wir uns dafür noch einmal Peters Situation an. Sagen wir er würde 6.000 Euro in eine besondere Ausbildung investieren – Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Und gehen wir davon aus, dass auch Peter innerhalb von 4 Jahren sein Einkommen verdoppeln könnte – bis dahin erhält er weiterhin sein altes Gehalt.

Bei gleicher Rechnung wie bisher, beläuft sein Humankapital sich dann auf sage und Schreibe 2.005.331,32 Euro!

Es ist fast das doppelte an zukünftigem – nahezu risikolosem – Kapital. Genau sind es 856.782,50 Euro an Kapitalzuwachs.

Die Investition von 6.000 Euro in sein eigenes Wissen hat Peter hier also über 850.000 Euro an Ertrag gebracht.

Insgesamt hat die Investition in das eigene Wissen also 14.279,70 % Rendite erbracht. Das entspricht einer Rendite pro Jahr von 15,23 %

Tagesgeldkonten bringen aktuell etwa 0,7 – 1,0 % Zinsen pro Jahr. Da solltest Du wirklich darüber nachdenken Dein Geld lieber in Dich selbst zu investieren. Es gibt keine andere Anlageform, die Dir solche Rendite bei so geringem Risiko einbringen kann.

Fazit

Dein eigenes Wissen und Deine Arbeitskraft sind – in der Regel – Dein größter Anteil an Kapitalvermögen den Du besitzt. Dies gilt um so mehr, desto jünger Du bist. Aber selbst mit 45 oder 50 Jahren – ist Dein Humankapital nicht zu unterschätzen.

Du solltest Dein eigenes Humankapital bei der Bewertung Deiner Finanzsituation immer mit einbeziehen und entsprechend bewerten. Wenn Du Dein Kapital steigern möchtest, solltest Du dringend darüber nachdenken auch – und eben gerade – Dein Humankapital zu steigern.

Bevor Du also Dein Geld irgendwo auf der Bank oder im Sparstrumpf lagerst, investiere es lieber in Dein Wissen. Bei dieser Investition erhältst Du die höchste Rendite – und Deine Geldanlage ist 100 % sicher bzw. zu 100 % von Dir selbst steuerbar.

Genau das ist es doch was Du möchtest: Eine Geldanlage über die Du selbst bestimmen kannst. Und die beste Geldanlage sitzt gerade vor dem Rechner und hat diesen Artikel gelesen.

Wie siehts aus? Wann investierst Du in Dich selbst? Oder hast Du schon in Dich selbst investiert? Hat es sich gelohnt?

Holger Stollenwerk

Über den Autor

Holger Stollenwerk ist Gründer und Autor von finanzen-mit-verstand. Holger verbreitet mit diesem Blog Werkzeuge, Tipps und Wissen für den erfolgreichen Umgang mit Deinem Geld.

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Keine Sorge. Spam ist für Dummies. Wir handeln mit Verstand.

4 Kommentare

  1. Strub

    Guten Tag
    dieser Beitrag ist irreführend. Welcher Mensch kann über viele Jahre Einkommen erzielen ohne auch Ausgaben zu haben? Das Konsumverhalten (übrigens auch eine Funktion des Einkommens) ist zu berücksichtigen. Ausserdem wäre es redlich, das Konzept des Gegenwartswertes anzuwenden. Auch wenn die grundsätzliche Aussage („Investiere in deine Bildung“) stimmt, sind die genannten Rechenbeispiele mehr als fragwürdig.

    1. Holger StollenwerkHolger Stollenwerk (Beitrag Autor)

      Hi Strub,

      danke für Dein Feedback. Bei der Berechnung ging es mir in erster Linie um das Einkommen und nicht um die Ausgaben (die es natürlich gibt). Auch der Gegenstandswert oder die Inflation sind nicht berücksichtigt. Die Berechnungen belegen Dein Humankapital nicht wissenschaftlich genau – sondern sollen ein Anhaltspunkt für Deinen Arbeitswert geben.

      Wie würdest Du denn die Formel zur Berechnung konkret anpassen, um einen genaueren/realistischeren Wert zu ermitteln?

      Viele Grüße
      Holger

  2. Niko Müller

    Hallo!
    Also ich persönlich finde den Beitrag vor allem hochgradig wertvoll, weil er eine wichtige Sichtweise vermittelt: nämlich auf das eigene Potential und die eigenen Möglichkeiten.
    Zum einen lässt sich mit der 30+ Jahresprojektion verdeutlichen, was es allein schon bedeutet eher Schnäppchenjäger zu sein als „einfach so“ Konsument (z.B. bei 20% Sales alleine auf einen Bereich des Jahreskonsums von 6000 EUR wären das 1200 EUR jedes Jahr x 30 Jahre = 36000 EUR mehr). Oder wenn man statt eine Miete zu bezahlen eine Wohnung finanziert und diese dann idealerweise nicht nur weitervermietbar ist, sondern auch selbst an natürlichen Wert über Standortvorteile gewinnt. Und die Einkommensseite hast Du ja schon gut abgedeckt: Nebenbei Kleinunternehmer sein bzw. sich weiterbilden und qualifizieren lohnt sich so richtig, und um so mehr, je früher man damit anfängt!

    Ich kann also nur sagen: klasse, super Beitrag, vielen Dank dafür! 🙂

    Niko

    1. Holger StollenwerkHolger Stollenwerk (Beitrag Autor)

      Hi Niko,

      freut mich, dass Du meinen Beitrag für so wertvoll hältst. Die langfristige Betrachtung ist häufig sehr wertvoll. Auch beim Thema Rauchen z.B. (30 Jahre, jeden Monat 100 EUR für Zigaretten => ebenfalls 36.000 EUR mehr in der Tasche ;)).
      Danke also auch für Deine zusätzlichen Ausführungen.

      Viel Erfolg noch bei der richtigen Investition in Dein Wissen.

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