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Warum manche Menschen fast nie Geldprobleme haben

Entspannter Leben durch finanziellen Schutz

Wie wäre es, wenn Du keine (nennenswerten) Geldprobleme mehr hättest?

Du müsstest Dich nicht mehr sorgen, bei unvorhergesehenen Ausgaben. Du könntest Dich voll und ganz auf die anderen Bereiche Deines Lebens konzentrieren: Familie, Freunde, Hobbys oder Karriere.

Die Antwort ist prinzipiell sehr einfach: Finanzieller Schutz.

In diesem Artikel wirst Du lernen, was finanzieller Schutz bedeutet. Du wirst lernen, wie finanzieller Schutz Dir helfen kann, ein entspannteres Leben zu führen.

Finanzieller Schutz ist jedoch nicht pauschal für jeden Menschen gleich. So wirst Du zusätzlich erfahren, was Dein persönlicher finanzieller Schutz genau ist.

Vielleicht kennst Du auch heute schon Menschen, die scheinbar nie Geldprobleme haben. Diese Menschen haben ihren finanziellen Schutz vermutlich schon erreicht.

Du kannst diesen Status auch erreichen. Dieser Artikel ist der Anfang.

Was ist finanzieller Schutz allgemein

Finanziell geschützt? Klingt doch irgendwie nach einem sehr guten Schutz, oder?

Es geht hier aber nicht um eine Versicherung oder um einen persönlichen Bodyguard, der Dein Geld beschützt. Es geht hier auch nicht darum, kein Geld mehr auszugeben oder sich vor Ausgaben zu verstecken.

Finanzieller Schutz ist die 2. Stufe auf dem Weg zur finanziellen Freiheit:

  • Stufe 1: Finanzielle Ordnung
  • Stufe 2: Finanzieller Schutz
  • Stufe 3: Finanzielle Sicherheit
  • Stufe 4: Finanzielle Freiheit

Es ist also mehr oder weniger der Welt-Torhüter in Deinem Finanz-Leben. Kommt dann doch mal ein Ball Richtung Tor auf Dich zu: Hält der Torwart (der finanzielle Schutz) Dich im Spiel.

Bei Deinem finanziellen Schutz geht es also um ein solides Finanzpolster. Dieses Polster ermöglicht es Dir, auf unvorhergesehene Ausgaben zu reagieren. Zusätzlich kannst Du Dir durch dieses Polster auch schon mal etwas leisten – als Belohnung.

Wie sieht ein Leben ohne finanziellen Schutz aus

Aus meiner Erfahrung hier ein paar Klassiker, die Familien ohne finanziellen Schutz ins Schwanken gebracht haben:

1. Die kaputte Waschmaschine

Der lange angesparte Familien-Urlaub ist letzte Woche bezahlt worden. Die gesamte Familie freut sich auf den wohlverdienten Urlaub. Alle sind happy.

Jetzt gibt plötzlich die Waschmaschine den Geist auf. Sie wäscht nicht mehr. Reparatur unmöglich bzw. kostet mehr als eine neue Maschine. In einem 6-Personen Haushalt (2 Erwachsene und 4 Kinder) ist die Waschmaschine zu 100 % notwendig. Die letzten Ersparnisse wurden für den Urlaub ausgegeben.

Das letzte Geld, was jetzt noch auf dem Konto ist, benötigen wir für den aktuellen Monat (Lebensunterhalt, Benzin, Ausgaben für die Schule etc.).

Die Geschichte endet dann entweder bei einer finanzierten Waschmaschine von Mediamarkt o. ä. mit horrenden Zinsen, bei geliehenem Geld von Freunden oder im Dispo der Bank – wo noch mehr Zinsen anfallen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Die nächsten Monate werden finanziell nicht besser. Das Taschengeld für den Urlaub wird gekürzt. Wenn dann in 2 Monaten noch die Spülmaschine seine Arbeit einstellt oder eine Reparatur am Auto ansteht: Dann steht die Welt der Familie völlig Kopf.

Hier hilft nur Daumen drücken…

2. Ungeplante Klassenfahrt

Gleiche Familie mit 4 Kindern und 2 Erwachsenen: Eines der Kinder kommt freudestrahlend nach Hause, um von der geplanten Klassenfahrt nach Paris zu berichten. Dabei wedelt das Kind freudig mit einem Zettel, den die Eltern unterzeichnen müssen.

Natürlich steht auf diesem Zettel auch die Information, was diese Klassenfahrt kosten wird – und das diese Kosten zu 70 % von den Familien übernommen werden müssen. Die Familie ist auf diese unvorhergesehenen Ausgaben nicht vorbereitet.

In die aktuelle Monatsplanung passen die Ausgaben nicht hinein. Der Monat ist hart kalkuliert und/oder das Geld ist schon wieder zum Großteil verprasst.

Diese Geschichte endet damit, dass das Kind am Ende des Tages weint, da es nicht mit auf Klassenfahrt fahren kann/darf. Zum Glück ist es in der Klasse nicht das einzige Kind, welches nicht mitfahren kann – aber schön ist anders.

Die anderen Kinder der Familie hoffen nun, dass es einfach keine Klassenfahrt gibt, da sie sich nicht die Blöße geben wollen, ggfs. nicht mitfahren zu können.

Die Moral von den Geschichten

Diese oder ähnliche Geschichten kannst Du sicher nachvollziehen. Genau so kannst Du diese Geschichten auch weiterdenken oder auf Dich bzw. andere Familien adaptieren.

Ohne finanziellen Schutz für plötzlich auftretende finanzielle Ereignisse, ist das Leben einfach etwas härter.

So leben möchtest Du aber ganz sicher nicht. Das weiß ich. Du liest ja schon diesen – und ggfs. auch andere – Artikel hier im Blog. Das ist ein guter Anfang.

Was ist Dein persönlicher finanzieller Schutz

Jeder Mensch ist 100 % verschieden. Das bedeutet, dass auch die finanziellen Bedürfnisse grundsätzlich unterschiedlich sind. Aus diesem Grund ist der persönliche finanzielle Schutz für jeden Menschen unterschiedlich.

Etwas haben aber die meisten Menschen gemeinsam: Ein geregeltes, monatliches, meist gleichbleibendes Netto-Einkommen. Auf Basis dieses Netto-Einkommens lebt jeder Mensch für sich völlig individuell. Der eine steckt das Geld in sein Haus. Ein anderer gibt Geld für sein Hobby aus. Wieder andere investieren das Geld in ihre eigene Firma etc.

Im Laufe der Zeit gewöhnt sich jeder Mensch an sein monatliches Netto-Einkommen. Im Rahmen des Netto-Einkommens bewegen wir uns dann monatlich. Viel mehr als das monatliche Netto-Einkommen können (oder sollten) wir nicht ausgeben.

Daraus ergibt sich, dass wir selten etwas angeschafft haben, was wir nicht mit einem, zwei oder drei Monats-Netto-Einkommen bezahlen könnten.

Daher lautet meine Faustregel:

Dein persönlicher finanzieller Schutz entspricht dem 3-fachen Deines monatlichen Netto-Einkommen!

Verdienst Du also beispielsweise 1.500 Euro Netto pro Monat, beträgt Dein finanzieller Schutz 4.500 Euro. Bei 1.200 Euro Netto entsprechend 3.600 Euro.

Stell Dir jetzt (ja, genau jetzt!) vor, wie es sich anfühlen würde Dein 3-faches monatliches Netto-Einkommen in Deiner Hand zu halten. Sind ein paar ordentliche Scheine, oder? Fühlt sich gut an, richtig?

Jetzt überlege Dir was in Deinem Leben besonders schlimmes passieren kann: Autoreparatur, Waschmaschine defekt, Playstation 4 kaputt (das kann für den ein oder anderen wirklich einen Weltuntergang bedeuten ;)), Smartphone im Klo versenkt etc.

Wärst Du in der Lage mit Deinem persönlichen finanziellen Schutz auf diese Vorkommnisse zu reagieren?

Die meisten Menschen können das bejahen. Sofern Du in der Vergangenheit nicht weit über Deinen finanziellen Möglichkeiten gelebt hast, wirst auch Du das bejahen können.

Genau dieses positive Gefühl, welches Du bei der Beantwortung der Frage gespürt hast: Das ist Dein persönlicher finanzieller Schutz.

Dein persönlicher finanzieller Schutz fühlt sich großartig an!

Wie gelangst Du zu Deinem persönlichen finanziellen Schutz

In der Theorie klingt es ganz leicht: Erspare Dir Deinen finanziellen Schutz.

Lege jeden Monat 10 % Deines Netto-Einkommens (Wie hier Unbedingt sofort mit dem Sparen anfangen oder hier Wie Du erfolgreich Geld sparst beschrieben) auf ein Tagesgeld-Konto. Nach 2,5 Jahren konsequentem Sparen, hast Du Deinen persönlichen finanziellen Schutz erreicht.

2,5 Jahre klingt nach einer langen Zeit. Aber erinnere Dich an Deine Schul- oder Ausbildungszeit. Da gingen viel mehr Jahre wesentlich schneller rum, oder?

Am besten schreibst Du Dir Dein Ziel auf! Schreib es Dir auf einen Zettel: In 2,5 Jahren habe ich meinen finanziellen Schutz (bspw. 3.600 Euro) erreicht und fühle mich sicher!

Platziere diesen Zettel an einem Ort, den Du häufig siehst: Badezimmer-Spiegel, an Deinem Rechner im Büro, neben Dein Bett…

Durch die schriftliche Fixierung Deines Ziels, unterstützt Dich Dein Unterbewusstsein bei der Zielerreichung.

Fazit

Baue Dir so schnell wie möglich Deinen persönlichen finanziellen Schutz auf, damit Du leichter durchs Leben gehen kannst. Du wirst Dich besser fühlen.

Ohne finanziellen Schutz kannst Du nur hoffen und Daumen drücken, dass nichts passiert. Diese grundsätzliche „Angst-Haltung“ hindert Dich im Leben daran, Bestleistungen in anderen Bereichen zu erbringen.

Finanzieller Schutz ist der 2. Schritt zur finanziellen Freiheit. Starte noch heute! Erspare Dir Deinen finanziellen Schutz. Das Dreifache Deines Monats-Netto-Einkommens!

Konsequentes Sparen und Disziplin: Das ist das Geheimnis, wieso manche Menschen fast nie Geldprobleme haben. Möchtest Du dazugehören?

Holger Stollenwerk

Über den Autor

Holger Stollenwerk ist Gründer und Autor von finanzen-mit-verstand. Holger verbreitet mit diesem Blog Werkzeuge, Tipps und Wissen für den erfolgreichen Umgang mit Deinem Geld.

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