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Wie Du ganz einfach Ordnung in Deine Finanzen bringst

Die Entsorgungs-Politik zwingt uns dazu, unseren Müll zu trennen bzw. ihn entsprechend zu ordnen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, wird bei diesem System selten hinterfragt. Wir tun es einfach.

Du hast sicherlich auch Bereiche in Deinem Leben, in denen Dir Ordnung wichtig ist. In Deinem Kleiderschrank, auf Deinem Computer-Desktop oder ganz einfach in Deinem Kühlschrank. Bei den Finanzen erscheint Ordnung aber oft zu kompliziert – oder Du weißt nicht wo Du anfangen sollst. Da gibt es eben kein Kleiderschrank-Ordnungs-System von IKEA. In diesem Artikel möchte ich Dir mein persönliches Finanz-Ordnungs-System vorstellen. Es wird Dir helfen Ordnung in Deine eigenen Finanzen zu bekommen.

Meine eigenen Finanzen habe ich lange Zeit nicht getrennt oder geordnet. Ich habe einfach all meine Ein- und Ausgaben auf meinem einzigen Girokonto organisiert. Eher schlecht als recht, wie sich später herausstellte.

Ich war damit überfordert meine Geldbewegungen an nur einer Stelle zu überblicken und zu bewerten. Also musste ein System zur finanziellen Ordnung her. Es durfte aber nicht zu kompliziert sein, da ich mir mein Leben ja nicht noch schwerer machen wollte.

So entstand meine 3-Konten-Strategie, die ich Dir hier in diesem Artikel beschreiben möchte.

1. Ein Durchlauf-Konto (Girokonto)

Zu allererst benötigst Du ein sogenanntes Durchlauf-Konto. Dieser Schritt ist besonders leicht, wenn Du schon ein gewöhnliches Girokonto besitzt.

Das Durchlauf-Konto ist Dein Girokonto, auf welches Dein Lohn/Gehalt eingezahlt wird bzw. wo Du Deine Geldeingänge verbuchst. Gleichzeitig gehen von diesem Konto Deine regelmäßigen monatlichen Kosten – mehr oder weniger automatisch – ab. Das sind z.B. die Miete, die Versicherungen oder die Telefon-Kosten.

An diesem Konto änderst Du im Prinzip nichts. Dieses Konto ist Dein Ausgangspunkt.

Mit der 3-Konten-Strategie entlastest Du Dein Girokonto jetzt um ein paar Aufgaben. Dafür fehlen natürlich noch 2 Konten, die jetzt folgen.

2. Ein Sparkonto (Tagesgeldkonto)

Damit Deine Ersparnisse nicht in Deinen monatlichen Geldbewegungen untergehen, benötigst Du ein separates Sparkonto. Hierher überweist Du am Anfang des Monats (siehe Erfolgreich sparen) Deinen monatlichen Sparbetrag. Dadurch ist dieses Geld nicht mehr so präsent – und es vermischt sich nicht mit den laufenden monatlichen Ausgaben.

Zusätzlich führt das gesonderte Sparkonto dazu, dass Du Deine Ersparnisse nicht so gerne von Deinem Sparkonto zurück auf Dein Durchlauf-Konto überweist. Damit gehst Du ja aktiv an Deine Reserven. Entsprechend gehst Du bewusst mit Deinen Ersparnissen um.

Für das Sparkonto empfehle ich Dir ein Tagesgeldkonto. Dieses bietet Dir die Möglichkeit schnell wieder auf Dein Geld zugreifen zu können, es ist kostenlos – und gibt in der Regel noch eine (wenn auch geringe) Guthaben-Verzinsung.

3. Ein Konto für unregelmäßige Ausgaben (Girokonto)

Das dritte und letzte Konto für die finanzielle Ordnung ist Dein Konto für unregelmäßige bzw. antizyklische Ausgaben. Die antizyklischen Ausgaben, die nur einmal pro Quartal oder einmal pro Jahr anfallen, stören die finanzielle Übersicht auf dem Durchlauf-Konto sehr.

Lies hierfür wirklich meinen kurzen Artikel über antizyklische Ausgaben, um Deinen monatlichen Betrag für diese Ausgaben zu ermitteln. Diesen Betrag überweist Du dann einfach jeden Monat per Dauerauftrag auf Dein Konto für unregelmäßige Ausgaben.

Durch dieses Konto brauchst Du die Kosten nicht dauernd zu berücksichtigen. Entsprechend hast Du Deinen Kopf frei für andere Dinge.

Dieses Konto sollte ein Girokonto sein. Der Grund dafür ist recht einfach. Von einem Tagesgeldkonto kannst Du Dein Geld nur auf ein definiertes Referenzkonto überweisen. KFZ-Steuern oder die GEZ-Gebühren müssen aber häufig auf ein fremdes Girokonto überwiesen werden.

Wenn Dein unregelmäßiges Ausgaben Konto ein Girokonto ist, kannst Du diese Ausgaben – sobald sie anstehen – ohne Umwege von diesem Konto überweisen.

Falls Du bisher nur ein einziges Girokonto besitzt, empfehle ich Dir das kostenlose Top-Girokonto von der Wüstenrot-Bank. Dieses ist auch ohne regelmäßigen Gehaltseingang kostenlos und bietet ein sicheres Online-Banking.

Fazit

Mit insgesamt 3 Konten:

  • Durchlauf-Konto (Girokonto) für monatliche Geld Ein- und Ausgänge
  • Sparkonto (Tagesgeldkonto) für die monatliche Sparrate
  • Konto für unregelmäßige Ausgaben (Girokonto) für die antizyklischen Ausgaben

bekommst Du ganz einfach Ordnung in Deine Finanzen. Alle Ein- und Ausgaben sind ordentlich sortiert.

Dadurch erhältst Du bessere Transparenz über Deine gesamte Finanz-Situation. Diese Transparenz wird Dir helfen, neue Möglichkeiten innerhalb Deiner Finanz-Situation zu erkennen.

Den Müll trennst Du vermutlich und in Deinem Kleiderschrank liegen Socken nicht im selben Fach wie Hosen und T-Shirts. Haben Deine Finanzen dann nicht auch etwas Ordnung verdient?

2 Girokonten und 1 Tagesgeldkonto: kostenlos.
Einrichtung der Konten und Daueraufträge: Ein paar Minuten Deiner Zeit.
Transparenz der eigenen Finanzen durch Ordnung: unbezahlbar.

Deine finanzielle Ordnung ist also zum Greifen nah: Packst Du zu?

Holger Stollenwerk

Über den Autor

Holger Stollenwerk ist Gründer und Autor von finanzen-mit-verstand. Holger verbreitet mit diesem Blog Werkzeuge, Tipps und Wissen für den erfolgreichen Umgang mit Deinem Geld.

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